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EZB schafft Zinsen ab - Sparer verlieren 140 Milliarden Euro pro Jahr
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  EZB schafft Zinsen ab - Sparer verlieren 140 Milliarden Euro pro Jahr, 08.11.13

Die Europäische Zentralbank (EZB) unter Mario Draghi hat den Leitzins erneut gesenkt, jetzt auf 0,25 %. Die Verzinsung von Bankeinlagen wird so gut wie abgeschafft. --> Handelsblatt. Die Banken folgen mit Absenkungen bei Tages- und Termingeldern. Gemessen an einem langjährig mittleren Zins von 3 % werden Sparer und Anleger bei einem Geldvermögen von rund 5.000 Milliarden Euro pro Jahr um 140 Milliarden Euro enteignet.

06.11.13: 10 Prozent Zwangsabgabe?
Stellen Sie sich vor: Am Freitag wies Ihr Tagesgeldkonto bei der Bank noch ein Guthaben von 50.000 €uro aus, und am Montag sind nur noch 45.000 €uro drauf. 5.000 €uro wurden übers Wochenende als Sondersteuer abgebucht, mit freundlichen Grüßen von Finanzminister Wolfgang Schäuble. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN) berichten am 17. Oktober 2013 unter der Überschrift Die große Enteignung: Zehn Prozent „Schulden-Steuer" auf alle Spar-Guthaben darüber, dass die große weltweite Enteignung bald konkret wird. Am 3. November legt die WELT AM SONNTAG nach: Und sie wollen alle an unser Geld. Doch Sparer und Anleger scheinen bisher nicht alarmiert zu sein. Ob sie immer noch glauben, dass ihre Bankeinlagen bis 100.000 Euro sicher sind? Vertrauen sie auf Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Einlagen sicher sind? Oder bleibt das Thema Enteignung im Halbdunkel, bis Großinvestoren ihre Schäfchen klammheimlich und rechtzeitig ins Trockene gebracht haben? Der IWF rudert zurück: Alles nicht so gemeint. Aus Berlin und Brüssel hört man aber nichts. --> FAZ "Doch Vorsicht: Die giftige Suppe kocht bereits auf dem Herd." --> DWN

10.10.13: Die US-Schulden betragen mehr als 16 Billionen Dollar. Etwa die Hälfte wird von ausländischen Regierungen und Zentralbanken gehalten. Diese wären von einer Pleite genauso betroffen wie die Finanzmärkte und Banken. Doch mit frischem Geld und neuen Schulden wird die Lage nicht besser. Großinvestor Warren Buffett spricht von einer „nuklearen Bombe“. --> DWN

01.10.13: "Alles ist massiv aufgeblasen". Das Finanzsystem ist so überschuldet wie noch nie, sagt der Schweizer Investor Marc Faber. Daher werde der Crash verheerende Folgen haben. Anzeichen für ein Platzen der Kredit-Blase gibt es bereits. Die US-Regierung muss erneut Kredite aufnehmen, um ihre Zinsen zahlen zu können. Das kann nicht gutgehen. --> DWN

20.09.13: Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel hält die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten für noch schlechter als vor der Lehman-Insolvenz in 2008. Indessen druckt die US-Notenbank Fed weiter unbegrenzt Geld. Die Zentralbanken verlieren aber so die Kontrolle über die Schulden-Flut und lassen der Inflation freien Lauf. Gerät sodann die Inflation außer Kontrolle, hilft nur noch eine weltweite Währungsreform. --> DWN

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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