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Wie lösen wir das Euro-Problem politisch und ökonomisch geordnet? Mit jeweils zwei Währungen im Parallelbetrieb!
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  Wie lösen wir das Euro-Problem politisch und ökonomisch geordnet? Mit jeweils zwei Währungen im Parallelbetrieb!, 17.05.13

Prof. Bernd Lucke, Sprecher der AfD, beschreibt das geordnete Euro-Lösungsverfahren so: Kein plötzlicher Ausstieg, sondern ein gleitender Austritt über Parallelwährungen. "Wir schlagen vor, in den Südländern parallel zum Euro nationale Währungen einzuführen". Dabei bleiben die Bankguthaben und Schulden zunächst in Euro bestehen. "Deshalb gibt es keinen Bank-Run", so Lucke. Die Wechselkurse der neuen Währungen sollen dann von den Zentralbanken des Südländer nach und nach gegenüber dem Euro abgewertet werden. "Dadurch verbilligen sich inländische Waren und im gleichen Maß verbilligen sich die Löhne." Die Haltung der Bundesregierung hält Lucke für egoistisch und nationalistisch: "Man kann deutsche Arbeitsplätze nicht mit einer Währung sichern, die Arbeitsplätze in den europäischen Partnerstaaten zerstört." --> FAZ

29.03.13: Prof. Wilhelm Hankel, profilierter Euro-Kritiker, erklärt in einem Interview der Fuldaer Zeitung, wie das Euro-Problem zu lösen ist: Rückkehr zu den alten Währungen bei gleichzeitiger Beibehaltung des Euro. Die alleinige Rückkehr zur D-Mark reicht nicht aus. Hankel: "Ich hoffe, dass unsere Regierungen begreifen, dass dies die einzige Chance ist, den Euro zu retten und trotzdem die Krise zu bewältigen." Der Euro wird also als Verrechnungseinheit fortgeführt, denn "wir haben einen Riesenblock von Altschulden in Eu­ropa. Allein 12 bis 13 Billionen Euro in den Ländern am Mittelmeer. Eine unvorstellbare Summe. Wenn man die von heute auf morgen bei einer Abschaffung des Euro ersatzlos streichen würde, dann hätten wir die grösste Finanzkrise seit Menschengedenken in Eu­ropa. Schlimmer als der Schwarze Freitag von 1929. Man muss also eine Übergangsfrist einbauen, oder besser: eine Koexistenz zwischen dem Euro und den neuen Währungen." Somit bleibt Zeit, um die Euro-Schulden abzubauen. "Und die heutigen Inflations- und Krisenländer könnten endlich das tun, was sie schon seit fünf, sechs Jahren tun müssten: Sie könnten ihre nationalen Währungen zum Euro abwerten. Griechenland, Spanien, Italien würden wieder wettbewerbsfähig." Hankel: "Wer keine Alternativen sieht, ist kein Politiker. Politik besteht immer im Erkennen von Alternativen. Immer. Mehr ist dazu nicht zu sagen."

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