SAMSTAG, 20. APRIL 2019
Startseite
Info & News
Geld-Report
Report-Artikel
Glashaus
Downloads
Recherche
Beratung
Kontakt
Preisliste
Dukatus
Valida Valora
Kapitalrechner
Fragen & Antworten
Kommentare
Abstimmungen
Fernsehen
Teamwork
Impressum
Nutzungshinweise
PFS24-Banner zum Verlinken

ANZEIGE:
jansass: Design Agentur Hamburg

 
Bundesbankpräsident, BaFin-Präsidentin, EU-Kommissar, EZB-Mitglied und Eurogruppenchef bekräftigen: Bankguthaben in Euroland sind nicht mehr sicher.
Seite drucken 
  Bundesbankpräsident, BaFin-Präsidentin, EU-Kommissar, EZB-Mitglied und Eurogruppenchef bekräftigen: Bankguthaben in Euroland sind nicht mehr sicher., 08.04.13

Auch Bundesbankpräsident Jens Weidmann klärt öffentlich auf: "Ich glaube, es ist wichtig, aus Zypern die Lehre zu ziehen, dass Banken auch abgewickelt werden können... Es geht darum, dass wir Banken, die in Schieflage geraten sind, nicht immer mit dem Geld der Steuerzahler retten müssen, sondern dass die Banken auch verursachergerecht abgewickelt werden können, ohne eine Gefahr für das Finanzsystem darzustellen." Weidmann stellt klar, "dass zunächst einmal die Eigentümer der Banken in die Haftung genommen werden, dann die Fremdkapitalgeber, aber erst ganz am Ende der Haftungskette die Einleger, und möglichst nicht der Steuerzahler, sei es der nationale oder der europäische." Ebenso die Präsidentin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Elke König: "Unser Ziel muss es sein, marode Banken nach marktwirtschaftlichen Regeln abzuwickeln. Das heißt: Wer die Gewinne erhält, muss auch das Risiko tragen." --> Handelsblatt 

06.04.13: Die EU plant eine Direktive für die Bankenrettung, die vorsieht, dass Bank-Aktionäre und Bankkunden im Rettungsfall einspringen müssen. Dies bestätigt EU-Währungskommissar Olli Rehn. --> DWN

02.04.13: Der niederländische Notenbank-Präsident Klaas Knot - zugleich EZB-Mitglied - bestätigt: "Die Enteignung von privaten Bankguthaben wird künftig Teil der europäischen Liquidierungspolitik sein." --> DWN

02.04.13: In der Schweiz gibt es schon lange eine klare gesetzliche Grundlage, in der die Kriterien einer Banksanierung definiert sind. Leitgedanke ist, dass primär die Eigenkapitalgeber zur Sanierung beitragen sollen, dass Kundengelder nur im Notfall herangezogen werden, wobei privilegierte Einlagen explizit ausgenommen sind. --> NZZ

25.03.13: Steuerzahler in Euroland retten Zypern u.v.a. mit mindestens 10 Mrd. € frischem Geld. Bluten müssen auch zahlreiche Kunden mit hohen Bankguthaben. Sie verlieren bis zu 60 % oder sogar mehr, sobald feststeht, wie viele Insider ihr Geld illegal außer Landes bringen konnten. Bankguthaben bis 100.000 € werden nicht angetastet. Die Laiki-Bank wird aufgelöst. Ein Modell für künftige Pleite-Banken? Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem gibt einen Hinweis an Luxemburg, Malta und Slowenien: "Das bedeutet: Klärt das, bevor es zu Schwierigkeiten kommt. Stärkt eure Banken, repariert die Bilanzen und seid euch im Klaren darüber, wenn Banken in Probleme geraten, kommen wir nicht automatisch, um sie zu lösen." --> FAZ 

zurück zu Infos & News

   

 
 
Bundessteuergesetzbuch
Paul Kirchhof, Verfassungs- und Steuerexperte ("Der Professor aus Heidelberg"), hat ein einfaches, gerechtes und komplettes Steuer-Reformwerk vorgelegt. Mit einem Expertenteam enststand in jahrelanger und mühevoller Kleinarbeit und mit realen Stresstests ein Reformvorschlag, der diesen Namen redlich verdient: Nur noch vier Steuerarten statt 30; einheitliche Steuersätze mit passenden Freibeträgen für geringe Einkommen, Wegfall von 534 Steuerprivilegien. Gewinner: Die vielen anständigen Steuerbürger. Verlierer: Die Steuertüftler und deren Helfer. Das Bundessteuer-Gesetzbuch ist im Verlag C.F. Müller erschienen, 1306 Seiten, 139,95 €.


 

 
 
Stimmen Sie ab
Kann Deutschland die Währungshoheit innerhalb der EU zurück erlangen?