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Bundesbankpräsident, BaFin-Präsidentin, EU-Kommissar, EZB-Mitglied und Eurogruppenchef bekräftigen: Bankguthaben in Euroland sind nicht mehr sicher.
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  Bundesbankpräsident, BaFin-Präsidentin, EU-Kommissar, EZB-Mitglied und Eurogruppenchef bekräftigen: Bankguthaben in Euroland sind nicht mehr sicher., 08.04.13

Auch Bundesbankpräsident Jens Weidmann klärt öffentlich auf: "Ich glaube, es ist wichtig, aus Zypern die Lehre zu ziehen, dass Banken auch abgewickelt werden können... Es geht darum, dass wir Banken, die in Schieflage geraten sind, nicht immer mit dem Geld der Steuerzahler retten müssen, sondern dass die Banken auch verursachergerecht abgewickelt werden können, ohne eine Gefahr für das Finanzsystem darzustellen." Weidmann stellt klar, "dass zunächst einmal die Eigentümer der Banken in die Haftung genommen werden, dann die Fremdkapitalgeber, aber erst ganz am Ende der Haftungskette die Einleger, und möglichst nicht der Steuerzahler, sei es der nationale oder der europäische." Ebenso die Präsidentin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Elke König: "Unser Ziel muss es sein, marode Banken nach marktwirtschaftlichen Regeln abzuwickeln. Das heißt: Wer die Gewinne erhält, muss auch das Risiko tragen." --> Handelsblatt 

06.04.13: Die EU plant eine Direktive für die Bankenrettung, die vorsieht, dass Bank-Aktionäre und Bankkunden im Rettungsfall einspringen müssen. Dies bestätigt EU-Währungskommissar Olli Rehn. --> DWN

02.04.13: Der niederländische Notenbank-Präsident Klaas Knot - zugleich EZB-Mitglied - bestätigt: "Die Enteignung von privaten Bankguthaben wird künftig Teil der europäischen Liquidierungspolitik sein." --> DWN

02.04.13: In der Schweiz gibt es schon lange eine klare gesetzliche Grundlage, in der die Kriterien einer Banksanierung definiert sind. Leitgedanke ist, dass primär die Eigenkapitalgeber zur Sanierung beitragen sollen, dass Kundengelder nur im Notfall herangezogen werden, wobei privilegierte Einlagen explizit ausgenommen sind. --> NZZ

25.03.13: Steuerzahler in Euroland retten Zypern u.v.a. mit mindestens 10 Mrd. € frischem Geld. Bluten müssen auch zahlreiche Kunden mit hohen Bankguthaben. Sie verlieren bis zu 60 % oder sogar mehr, sobald feststeht, wie viele Insider ihr Geld illegal außer Landes bringen konnten. Bankguthaben bis 100.000 € werden nicht angetastet. Die Laiki-Bank wird aufgelöst. Ein Modell für künftige Pleite-Banken? Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem gibt einen Hinweis an Luxemburg, Malta und Slowenien: "Das bedeutet: Klärt das, bevor es zu Schwierigkeiten kommt. Stärkt eure Banken, repariert die Bilanzen und seid euch im Klaren darüber, wenn Banken in Probleme geraten, kommen wir nicht automatisch, um sie zu lösen." --> FAZ 

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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