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Euro-Südländer können sich selbst retten
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  Euro-Südländer können sich selbst retten, 13.12.12

1 Euro

Die südlichen Euro-Länder einschließlich Frankreich verfügen über so viel privates Vermögen, dass sie ihre Staatsschulden selbst finanzieren können und auf Hilfe von außen nicht angewiesen sind. Freiwillige Anleihen zu attraktiven oder steuerbefreiten Zinsen sind ein probates Mittel. Die Entschuldung zu Lasten der Steuerzahler aus den nördlichen Euro-Ländern treibt Europa dagegen auseinander.
Das meint Peter Jungen, Verwaltungsrat des Instituts für neues ökonomisches Denken. --> WELT

27.11.12: Die Löcherstopfer von Brüssel
Frisches Geld zum Stopfen griechischer Geldlöcher. Nach drei Nächten in Brüssel wurde wieder eine Notlösung gefunden, die die Hedgefonds dieser Welt jubeln lässt. Mit dem Programm zum Ankauf eigener Schulden steigen die Kurse. Bezahlen muss wieder einmal der Steuerzahler. Ein klarer Schuldenschnitt - wie vom IWF gefordert - hätte dagegen die Spekulanten hart getroffen. "Verschieben und Verschleiern, statt für Klarheit zu sorgen." --> Ruth Berschens im Handelsblatt 

20.11.12: Der französische Patient: Zu wenig Kraft im Wettbewerb, zu wenig Passion, zu starre Strukturen. The Economist bezeichnet Frankreich als "Zeitbombe im Herzen Europas". --> Economist

14.11.12: Spanien: Immobilienmärkte in Aufruhr. 400.000 Wohnungen wurden in Spanien bisher wegen Zahlungsunfähigkeit der Bewohner gepfändet. Die Verzweiflung in der Bevölkerung ist groß. --> FAZ

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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
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