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Schäuble macht weiter wie bisher: Mit neuen Schulden
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  Schäuble macht weiter wie bisher: Mit neuen Schulden, 30.03.12

Pleitegeier

Ausgeglichene Staatshaushalte als Problemlösung der Staats- schuldenkrise? Fehlanzeige! Auch vermeintlich seriöse Euro-Länder wie Deutschland steuern mit neuen Schulden weiter in die Sackgasse. Jens Weidmann, Chef der Bundesbank, kritisiert scharf. --> WELT
Statt dessen: Die Euro-Rettungsschirme müssen wie von Ökonomen erwartet mit noch mehr Geld "operativ gehalten" werden. Das heißt aus Merkel-Sicht: Wir müssen den äußeren Schein wahren, so lange wie möglich; durch täuschen, tarnen und tricksen. In diesem Sinne beantwortet Schäubles Finanzministerium die Gauweiler-Anfrage im Bundestag zu den problematischen Euro-Ausgleichsforderungen (Target) der Bundesbank so: "Die Forderungen müssen nie ganz abgeschrieben werden." Na dann ist ja alles halb so schlimm.
Merkel: Wie versprochen, so gebrochen. --> Handelsblatt

12.03.12: Der "freiwillige" Schuldenschnitt für Griechenland führte nun doch in die Zwangsenteignung. Genau das wollte die Politik vermeiden. Der Derivateverband International Swaps and Derivatives Association (ISDA) kam nicht umhin, die Umschuldung als „Kreditereignis“ zu werten. Das heißt: Formaler Zahlungsausfall. Damit sind die Kreditausfall-Versicherungen – Credit Default Swaps (CDS) – fällig. Doch der Untergang der Finanzwelt bleibt aus. Das Dominostein-Gespenst hat sich verflüchtigt. Und die Finanzpolitiker wundern sich. --> Handelsblatt

12.03.12: Unabhängige Finanz-Analytiker wie Variant Perception, Leigh Skene und Melissa Kidd von Lombard Street Research sind der Ansicht, dass es für schwache Euro-Länder nur eine Lösung gibt: Zahlungsausfall, Schulden-Restrukturierung, Austritt aus der Euro-Zone und Abwertung. Und sie fügen hinzu, dass auch das Überleben der Euro-Zone nur auf diese Weise gesichert werden kann. Variant Perception empfiehlt Griechenland und Portugal dringend den Austritt, kombiniert mit Strukturreformen. Aber auch Irland, Spanien und Italien sollten diesen Weg ernsthaft prüfen. --> NZZ 
Studie Variant Perception: Default, Exit and Devaluation as the Optimal Solution

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