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Euroland: Bundesbankpräsident Jens Weidmann schlägt Alarm
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  Euroland: Bundesbankpräsident Jens Weidmann schlägt Alarm, 01.03.12

Foto: KnipsermannBundesbankpräsident Jens Weidmann warnt den Präsidenten der EZB Mario Draghi vor den wachsenden Risiken im Eurosystem. In einem Brief an Draghi bestätigt er indirekt die Ansicht von Professor Hans-Werner Sinn, der die wachsenden Forderungen von nunmehr 800 Milliarden Euro gegenüber den finanz- schwachen Notenbanken in Euroland ohne ausreichende Sicherheiten für außerordentlich bedenklich hält. Sollten diese Forderungen ausfallen, könnten die Notenbanken des Eurosystems die Verluste nicht tragen und die Eurostaaten würden sie möglicherweise nicht ausgleichen, schreibt Weidmann. --> FAZ

28.02.12: Der Zug in Richtung Transferunion ist abgefahren, aber was ökonomisch falsch ist, kann politisch nicht richtig sein. Doch die Mehrheit im Bundestag folgt - zunächst ohne persönliche finanzielle Einbußen - dem von Bundeskanzlerin Angela Merkel verordneten Herdentrieb in die trostlose Alternativlosigkeit. Die Inflation beginnt zu galoppieren --> Preise-Download

Schizophrenie im Bundestag: Abgeordnete auf dem Holzweg --> WELT 

Hans-Werner Sinn und die Milliarden-Bombe --> SPIEGEL 

Mit diesen Bundestagsabgeordneten ist kein Staat zu machen. --> vgl. FAZ

Drachme22.02.12: Staatsfinanzexperte Hans-Werner Sinn findet in Brüssel mit seinem Rat, Griechenland die 130 Milliarden Euro als Ausstiegshilfe zu geben, offiziell kein Gehör. Aber dem ersten Schuldenschnitt in der Geschichte Eurolands dürften weitere folgen. Wer weiß, wo die neuen Drachmen gedruckt werden?

18.02.12: Der Ökonom Professor Hans-Werner Sinn spricht Klartext. Nach seiner Rechnung haftet Deutschland für die Krisenländer heute mit 643 Milliarden Euro: 253 Milliarden Euro für die Rettungsschirme plus 390 Milliarden Euro für Staatspapierkäufe, EZB-Kredite, Gelder von der EU und vom IWF, plus Zinsen für die Kredite. Weitere 500 Milliarden Euro hält die Bundesbank an Krediten gegenüber den Notenbanken der Wackelländer.

Zerbricht der Euro, sind 1.200 Milliarden Euro verloren.

Deutschland ist erpressbar geworden. Sinn: "Die Rettungsschirme werden in Kürze verbraucht sein. Dann wird man Deutschland bedrängen, die Summe zu erhöhen, um die alten Kredite zu schützen. Man wird immer wieder neues Geld dem alten hinterherwerfen, um sich bis zur jeweils nächsten Wahl zu retten. Im Endeffekt werden dreieinhalb Billionen Staatsschulden der Südländer vergemeinschaftet sein. Deutschland wird einen erheblichen Teil seines Auslandsvermögens verlieren - entweder über Staatskonkurse, über Inflation oder, am wahrscheinlichsten, über Steuererhöhungen zur Finanzierung der anstehenden Transferunion." Und der EZB-Rat wird mit 70 %-Übergewicht von Frankreich und den Club-Med-Ländern dominiert. --> FAZ

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Europa braucht den Euro nicht Europa braucht den Euro nicht
Thilo Sarrazin plädiert in seinem Buch für eigenverantwortliche Euro-Staaten, die sich zukünftig streng an die Regeln des Maastricht-Vertrages halten müssen. Wer das nicht kann oder will, sollte aus dem Euro aussteigen und seine Hausaufgaben erledigen, statt einfach die Nachbarstaaten um Hilfe zu bitten: "Dies ist die einzige langfristige Chance für Europa: ein Kontinent der Nationalstaaten, der seine Kräfte dort bündelt, wo es zweckmäßig ist, und dort individuelle Flexibilität lässt, wo das einzelne Land dies wünscht."


 

 
 
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