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Angela Merkel auf dem Weg zur Europäischen Fiskalunion. Im Gepäck: Eurobonds - nicht jetzt, aber später.
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  Angela Merkel auf dem Weg zur Europäischen Fiskalunion. Im Gepäck: Eurobonds - nicht jetzt, aber später. , 27.11.11

1 Euro

Nun auch die Bundeskanzlerin: Der EU-Vertrag soll 2012 "in Richtung einer Fiskalunion" geändert werden. Das sagte sie beim Treffen mit dem französischen Staatschef Nicolas Sarkozy und dem italienischen Regierungschef Mario Monti. Nachdem die unglaubliche Ankündigung von Finanzminister Wolfgang Schäuble ohne öffentlichen Aufschrei über die Bühne gegangen ist, tut Angela Merkel den nächsten Schritt. Bleibt Widerstand aus, wird das Königsrecht des souveränen Staatshaushalts nach Brüssel verlagert; mit der logischen Konsequenz, dass Eurobonds nach und nach die Bundesanleihen ablösen. Ein Vorgehen frei nach der Juncker-Methode: Beiläufig ankündigen, Fakten schaffen, Aufschrei abwarten, weitermachen. --> siehe auch FOCUS

"Wir wissen aus der Wirtschaftsgeschichte, dass es immer zu Katastrophen geführt hat, wenn eine Zentralbank in großem Stil Staaten finanziert hat", sagte der scheidende EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. "Das endet in Inflation, nicht immer kurzfristig, aber mittel- bis langfristig". --> Wirtschaftsblatt

22.11.11: "Wichtig ist, sich möglichst schnell zu verständigen, die Strukturen einer Fiskalunion zustande zu bringen", sagte Wolfgang Schäuble im Reuters-TV-Interview am Rande des CDU-Parteitages in Leipzig. Das ist so, als würde der Beirat einer Wohnungseigentümer-Gemeinschaft nach eigenem Gutdünken auf alle Konten der Eigentümer zugreifen. Der Finanzminister fügt den deutschen Staatsbürgern Schaden zu. --> Wirtschaftsblatt 
--> Mannheimer Morgen: Schäuble bricht ein Tabu

EU-Währungskommissar Olli Rehn wirbt in Berlin für die Einführung von Eurobonds. Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn lehnt die Pläne als verhängnisvoll ab: "Dies ist der Weg ins Verderben Europas. Wir müssen alles tun, um die Kontrollfunktion der Kapitalmärkte zu erhalten. Aber ich fürchte, dass die EU-Kommission ganz anderes vorhat." Sinn fordert, dass die Krisenländer die Folgen ihrer falschen Budget- und Finanzpolitik selber ausbaden. "Schuldensozialisierung" ist unsozial. --> FAZ

16.11.11: Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker tadelt Deutschland: "Die Höhe der Schulden ist besorgniserregend". Und er hat damit sogar Recht. Deutschland aber rechtfertigt die gute AAA-Bonität mit einer intakten und weltweit wettbewerbsfähigen Realwirtschaft; das zählt. Umso wichtiger, die offenen EU-Flanken sauber abzuschotten, um nicht mit anderen Euroländern in die Pleite zu schlittern. --> SPIEGEL

11.11.11: Hinter verschlossenen Türen laufen Gespräche über ein radikal verkleinertes Euroland mit einer Wirtschafts-Regierung. Die Kanzlerin dementiert. --> Handelsblatt

06.11.11: "Scheitert der Euro, scheitert Europa." Dieser Irrsatz von Angela Merkel forciert die Schuldenkrise in Euroland, weil er in alternativlose Denkgassen führt. Beschwerlich: Krisen machen Schlagzeilen - Lösungen sind langweilig. 

30.10.11: Was Ifo-Chef Werner Sinn und Finanzstratege Erwin Grandinger nach den EU-Gipfel-Beschlüssen zu sagen haben, sollte Pflichtlektüre für jeden Abgeordneten im Bundestag sein. Der Patient "€uroland" kann nur überleben, wenn er seinen ungesunden Lebenswandel ändert und seine Staatshaushalte zukünftig ohne Neuschulden betreibt. Doch das ist unwahrscheinlich.
Sinn: Die Euro-Krise beginnt jetzt von vorne --> WELT
Grandinger: Deutschland wird nun selbst zum Hedgefonds --> WELT

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Macht hoch die Tür - Das System Merkel Macht hoch die Tür - Das System Merkel
Markus Vahlefeld analysiert mit verstörender Klarheit den Irrsinn, in den die deutsche Politik ihre Bürger treibt. Im Mittelpunkt der Betrachtung: Eine Kanzlerin zwischen Beliebigkeit und Machtbesessenheit. Deutschland agiert mit einer Mischung aus Verblendung und Überheblichkeit. „Wenn moralischer Größenwahn auf politische Unfähigkeit trifft, kommt dabei deutsche Außenpolitik seit dem Jahr 2015 heraus.“ Vahlefeld urteilt scharf über Angela Merkels Wirken...:


 

 
 
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