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Neues Staatsvertrauen ist nur ohne Neuschulden denkbar
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  Neues Staatsvertrauen ist nur ohne Neuschulden denkbar, 27.10.11

Herbst im Alstertal

EU-Gipfel - Die Ergebnisse:
1. Private Gläubiger wie Banken und Versicherungen verzichten "freiwillig" auf die Hälfte ihrer Griechenland-Forderungen.
2. Griechenland bekommt ein neues Hilfspaket von 100 Milliarden €uro.
3. Der Rettungsfonds EFSF versichert mit einem Volumen von etwa 250 Milliarden €uro und mit 25% neue Anleihen von Schuldenstaaten, deren Bonität sonst nicht ausreicht, um an den Finanzmärkten frisches Geld zu erhalten.
4. Die führenden Banken Europas müssen sich weiteres Eigenkapital beschaffen (Mindest-Kernkapitalquote 9%), um ihre Risiken zukünftig besser abzufedern.
Was aber fehlt und für den Fortbestand des €uro ausschlaggebend ist: Eine Verpflichtung aller €uro-Staaten, ihre Staatshaushalte ab 2013 ohne neue Schulden zu betreiben. Nur so kann dauerhaft neues Vertrauen entstehen und die Sanierung gelingen.
23.10.11: "Griechenland ist erst der Anfang... Portugal ist als Nächstes an der Reihe", erklärt Charles Wyplosz, Wirtschaftsprofessor am Genfer Graduate Institute, in einem --> Interview mit der NZZ. Er rechnet mit weiteren Zahlungsausfällen europäischer Staaten.
20.10.11: "Gebt mir einen festen Punkt im All, und ich werde die Welt aus den Angeln heben." Nicht Wolfgang Schäuble, sondern Archimedes gilt als Entdecker des Hebelgesetzes. Was aber wollen die EU-Regierenden mit dem Finanzhebel beim Rettungsschirm EFSF erreichen? 1. Sich selbst retten. 2. Die Euro-Länder mit noch mehr frischem Geld versorgen, um noch einmal Zeit zu gewinnen. - Helfen wird das nicht. Denn die Staatsschulden steigen so noch schneller und weiter an. Damit wirkt der Finanzhebel wie ein Brandbeschleuniger. An einen Neustart wird wohl kein Weg vorbei gehen.

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