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Der Euro: Wir müssen dran glauben
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  Der Euro: Wir müssen dran glauben, 07.09.11

Die Bundesverfassungsrichter schließen sich dem politischen Trend an, verlagern die Kompetenz praktisch zum Europäischen Gerichtshof nach Luxemburg und machen den Weg frei für ungehemmtes Euro-Retten. --> FAZ

31.08.11: Die Bundesregierung bringt das Gesetz zum 780 Milliarden-Euro-Schirm auf den Weg. Deutschland soll mit anteilig 211 Milliarden Euro plus 20 % = 253 Milliarden Euro haften. Wofür man 211 Milliarden Euro ausgeben könnte. --> Handelsblatt
Deutschland verschuldet sich im 1. Halbjahr 2011 weiter, und das trotz des guten Konjunkturverlaufs. Die Medien heben hervor, dass das Defizit geringer geworden ist. Wie bescheiden. --> FAZ

27.08.11: Finanzminister Wolfgang Schäuble eckt mit seinem Versuch an, den Bundestag nur noch zum generellen Abnicken des 780 Milliarden Euro schweren Rettungsfonds EFSF ohne direkte Kontrollmöglichkeiten zu bewegen. --> Handelsblatt 
"Wir sind Zeugen eines Zerfalls von Amtsbewusstsein und Prinzipientreue." --> FAZ

17.08.11: Ob gemeinsame Staatsanleihen für alle Länder der Währungsunion (Eurobonds) eingeführt werden sollen, bestimmt die politische Diskussion. Dabei sind sie nach deutschem Verfassungsrecht gar nicht erlaubt. Warum also die verschleiernde und falsche Fragestellung? --> FTD 

Tabu-Thema:
Die Schuldenkrise als Vehikel zum geräuschlosen Übergang von Nationalstaaten zum Europäischen Bundesstaat - ohne Volksentscheide.


10.08.1Australian Nugget1: Die Deutsche Bundesbank und andere europäische Notenbanken werden ihre Goldreserven nicht vermarkten, sondern sogar aufstocken; gegenteiligen politischen Vorstellungen zum Trotz. Aus gutem Grund: Sollte der Euro nicht zu halten sein, dürften Nachfolgewährungen nur noch Vertrauen finden, wenn sie in gewissem Umfang durch Gold der Notenbanken garantiert sind. --> Diskurs WELT

Pleitegeier06.08.11: Die EZB verliert mit dem erneuten Ankauf von europäischen Ramsch-Anleihen den Status des Stabilitäts-Garanten für den Euro. Als Euro-Festung erdacht mutiert die EZB zu einer Bad-Bank, die sich ihrer Instrumente zur Werterhaltung des Euro selbst beraubt. EU-Präsident Emanuel José Barroso bettelt mitten in der "Sommerpause" um noch mehr Geld. Es stürmt über Europa: Regierungen verlagern ihre hoheitliche Verantwortung für eigene Staatshaushalte gegen die Staatsraison auf die Brüsseler Technokratie; finanzwirtschaftlich ungebildet glauben die Verantwortlichen in Paris, Berlin und Brüssel, dass die Gesetze der Ökonomie mit politischen Mitteln ausgehebelt werden könnten. So werden die EU-Länder mit einem hanebüchenen Rettungsbündel gemeinsam in den finanziellen Abgrund getrieben. - Kein Trost: In den USA sind die Verhältnisse noch schlimmer, und China tobt angesichts der wertlos werdenden US-Dollar.

22.07.11: Das zweite Hilfspaket für Griechenland steht. Mit dem erneuten Kauf von Zeit verbindet Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker die Aussage: "Das ist das letzte Paket". Mit anderen Worten: "Die letzte Ausfahrt vor dem Ende der Sackgasse haben wir ignoriert". Die großen Finanzhäuser dieser Welt haben ihre politischen Entscheidungsträger in den Staaten fest im Griff. Die skandalöse Umverteilungs-Maschinerie setzt sich fort: Die Gewinnquellen für die Banken, Versicherungen und Fonds sprudeln weiter; mit Garantien der öffentlichen Haushalte, also der Steuerzahler. Ifo-Chef Hans Werner Sinn: "Die Sozialisierung der Schulden in Europa geht munter weiter". --> FAZ

22.06.11: Der weltgrößte Staatsanleihenfonds Pimco - eine Tochter der Allianz - rechnet mit Zahlungsausfällen in Griechenland und weiteren europäischen Ländern. Werden Staatsschulden "umstrukturiert", erfüllen derartige Maßnahmen nach den Regeln der Rating-Agenturen den Status der Pleite. Damit werden u.a. Kreditversicherungen (Credit Default Swaps) fällig, die Banken und Versicherungen untereinander abgeschlossen haben. Pimco-Chef Mohamed El-Erian hält es für unwahrscheinlich, aber möglich, dass solche Umstrukturierungen eine neue weltweite Finanzkrise auslösen. --> FTD

21.06.11: Während Politiker und Notenbanker die Staatsschuldenkrise in den Euro-Ländern mit der Methode des Durchwurschtelns zu bekämpfen versuchen, setzt sich bei Marktteilnehmern die Überzeugung durch, dass es nur noch darum geht, wann ein griechischer Staatsbankrott kommt, dem weitere folgen könnten. "Die in stratosphärische Höhen gestiegenen Zinsen griechischer Staatsanleihen sprechen eine deutliche Sprache," schreibt die --> NZZ.

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