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US-Rezepte zur Überwindung der Finanzkrise taugen nicht für Europa
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  US-Rezepte zur Überwindung der Finanzkrise taugen nicht für Europa, 31.01.11
Schwarze SchwäneDas Selbstbewusstsein, mit dem uns manche US-Finanzexperten zweifelhafte Ratschläge erteilen, ist mehr als ärgerlich: Nachdem Europas Finanzhäuser dummgierig genug waren, die amerikanische Immobilienblase mitsamt des Schuldenbergs nach Europa zu importieren (HRE und Landesbanken voran), wollen uns nun die Agenten der Federal Reserve (FED) deren lockere Politik des Gelddruckens als heilbringendes Mittel schmackhaft machen. Man könnte meinen, den USA ist daran gelegen, nicht allein den Weg in den finanziellen Abgrund gehen zu müssen, sondern Europa mit in die Tiefe zu reißen. So der Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson, Professor an der Harvard University, bei einem Interview auf dem Wirtschaftsforum in Davos: Europa sollte wie die USA mit "quantitativer Geldlockerung" die Staatsschulden per Inflation entwerten. Alternativ könnten die Chinesen die Staatsanleihen der bedrohten Euro-Länder kaufen, zumal die USA ohnehin schon von China abhängig sind. Und einen Rat für Angela Merkel hat er auch noch: Den Deutschen sinngemäß erklären "Wir retten die Euro-Länder, damit unsere Banken weitermachen können." (WELT) - Gigantische Schuldenberge in US-Bundesstaaten --> SPIEGEL
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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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