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Banken sollen bald ordnungsgemäß in die Pleite gehen können
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  Banken sollen bald ordnungsgemäß in die Pleite gehen können, 25.08.10
Mit dem Gesetz zur Reorganisation von Kreditinstituten will sich die Bundesregierung künftig nicht mehr von den großen Banken dazu verleiten lassen, sie bei einem drohenden Konkurs mit Steuermilliarden zu retten. Nach dem Gesetzentwurf soll eine "geordnete Abwicklung" ermöglicht werden. Dazu sind zwei neue Wege vorgesehen, die miteinander verknüpft werden können. Zum einen kann die Bank ein Sanierungsverfahren anschieben und weitgehend unter Eigenregie agieren. Hat die Bankenaufsicht aber Zweifel am Erfolg dieser Maßnahme, kann sie gegen den Willen von Vorstand und Aktionären das Ruder übernehmen und ein Reorganisationsverfahren anordnen. --> WELT
Nach Zeitungsberichten will die Deutsche Bank in Hongkonk eine geheime Börsenplattform (Dark Pool) schaffen, auf der riesige Wertpapier-Pakete gehandelt werden sollen, ohne dass sich die Käufer und Verkäufer ausweisen müssen. Wie lächerlich erscheinen die Auflagen des Geldwäschegesetzes dagegen. Höchste Zeit, dass Großbanken in kleinere nicht mehr systemrelevante Einheiten zerlegt werden, damit die Steuerzahler geschont werden und z.B. die Einkommensteuer gesenkt werden kann.
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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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