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Was ökomisch falsch ist, kann politisch nicht richtig sein.
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  Was ökomisch falsch ist, kann politisch nicht richtig sein., 20.05.10

Der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen gehört, wenn es um die Sanierung der Staatsschulden geht, zu den wenigen einsamen Rufern in dieser Zeit. Wiederholt weist er darauf hin, dass Steuererhöhungen in die Irre und nur zu weiteren Staatsausgaben führen. So wurde z.B. von der letzten Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte nichts gespart. Vielmehr wurde die Ausgabenseite "angepasst". "Die Haushaltskonsolidierung muss über die Ausgabenseite erfolgen", sagt Raffelhüschen. Zudem ist die tatsächliche Staatsverschuldung nach seinen Berechnungen viermal so groß wie die offizielle. Dies liegt an der Verschuldung unseres Sozialsystems, besonders an den Rentenverpflichtungen. Insgesamt betragen die Staatsschulden fast 8.000 Milliarden Euro oder 315 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Nicht die Folgen der Wirtschaftskrise, sondern der mangelnde Sparwille in den vergangenen Jahren ist die Ursache dieser dramatischen Entwicklung. --> WELT
Der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn zum Euro-Rettungspaket: „Es handelt sich um eine der gravierendsten Fehlentscheidungen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland." --> Handelsblatt

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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