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Triple-A-Schuldner gibt es nur noch auf dem Papier
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  Triple-A-Schuldner gibt es nur noch auf dem Papier, 29.01.09
Noch sind Länder wie Deutschland mit dem Bonitätsmerkmal AAA bei den US-amerikanischen Rating-Agenturen Moody´s und Standard & Poor`s gelistet. Und EU-Länder wie Griechenland, Irland und Italien, die am Rande des finanziellen Abgrunds stehen, dürfen sich immerhin noch mit mindestens einem A schmücken, womit den Anlegern eine Sicherheit vorgegaukelt wird, die es spätetstens seit der weltweit grassierenden Finanzkrise nicht mehr gibt. Wieder einmal agieren Rating-Agenturen bei der aktuellen Risikoeinschätzung viel zu träge. Dass sich hoch verschuldete Staaten, die längst in der Zinsfalle stecken, heute noch mit relativ niedrig verzinslichen Anleihen frisches Kapital besorgen können, liegt zum einen an den Zentralen Notenbanken, die notgedrungen viel zu viel Geld in die Märkte gepumpt haben. Zum anderen haben viele Anleger trotz Argentinien- und Island-Pleite noch nicht realisiert, dass weitere Staaten das Handtuch werfen könnten: mit bösen Auswirkungen auf die Kapitalmärkte. Nur so ist der Wahnwitz zu verstehen, dass einige Länder noch 10jährige Anleihen mit einem Zinskupon von weniger als 5 % verkaufen können. Gerade so, als gäbe es bei Staaten kein Ausfallrisiko. Wie sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich? "Es gibt das Gerücht, dass Staaten nicht pleite gehen können. Dieses Gerücht stimmt nicht." 
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