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Triple-A-Schuldner gibt es nur noch auf dem Papier
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  Triple-A-Schuldner gibt es nur noch auf dem Papier, 29.01.09
Noch sind Länder wie Deutschland mit dem Bonitätsmerkmal AAA bei den US-amerikanischen Rating-Agenturen Moody´s und Standard & Poor`s gelistet. Und EU-Länder wie Griechenland, Irland und Italien, die am Rande des finanziellen Abgrunds stehen, dürfen sich immerhin noch mit mindestens einem A schmücken, womit den Anlegern eine Sicherheit vorgegaukelt wird, die es spätetstens seit der weltweit grassierenden Finanzkrise nicht mehr gibt. Wieder einmal agieren Rating-Agenturen bei der aktuellen Risikoeinschätzung viel zu träge. Dass sich hoch verschuldete Staaten, die längst in der Zinsfalle stecken, heute noch mit relativ niedrig verzinslichen Anleihen frisches Kapital besorgen können, liegt zum einen an den Zentralen Notenbanken, die notgedrungen viel zu viel Geld in die Märkte gepumpt haben. Zum anderen haben viele Anleger trotz Argentinien- und Island-Pleite noch nicht realisiert, dass weitere Staaten das Handtuch werfen könnten: mit bösen Auswirkungen auf die Kapitalmärkte. Nur so ist der Wahnwitz zu verstehen, dass einige Länder noch 10jährige Anleihen mit einem Zinskupon von weniger als 5 % verkaufen können. Gerade so, als gäbe es bei Staaten kein Ausfallrisiko. Wie sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich? "Es gibt das Gerücht, dass Staaten nicht pleite gehen können. Dieses Gerücht stimmt nicht." 
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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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