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Deutsche Bank: Tischreinemachen
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  Deutsche Bank: Tischreinemachen, 15.01.09
Mit dem Verlust von € 4.800 Millionen im vierten Quartal 2008 hat die Deutsche Bank schon überrascht. Offenbar hat sie reinen Tisch gemacht und sämtliche Wackelpositionen blank geputzt. Dazu gehörte auch die aus heutiger Sicht viel zu teure Übernahme der Postbank. Konsequent, einen Teil des Preises nur noch in Form von Aktien der Deutschen Bank zu bezahlen. Aus dieser Interimslösung eine strategische, indirekte Beteiligung des Staates (Bund --> KfW --> Post --> Deutsche Bank) abzuleiten, wäre aber falsch. Wir dürfen der Deutschen Bank zutrauen, dass sie mit einer strengen Bilanzierung den Rücken für 2009 frei haben wollte, um einen weitgehend unbelasteten Neuanfang machen zu können. Die Zeiten für frische Erträge sind nach dem weltweiten Finanzdesaster hart genug. Und Eigenkapitalrenditen von 15 % nach Steuern sind ohnehin passé, wenn es sie bei mehrjähriger Betrachtung denn je gegeben hat. 
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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
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