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Update: G20-Staaten müssen US-Dollar retten
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  Update: G20-Staaten müssen US-Dollar retten, 16.12.08

"Ein riesiges Etatdefizit, milliardenschwere Konjunkturspritzen und eine Nullzinspolitik der Notenbank: Der Dollar wird aus Sicht der Experten in den kommenden Monaten unter Druck geraten - und zwar heftig," schreibt die Financial Times Deutschland. --> mehr

Offiziell hatten sich die 20 größten Wirtschaftsnationen der Erde Mitte November in Washington getroffen, um eine andauernde Finanzmarktkrise samt weltweiter Rezession zu verhindern. Doch es geht um noch viel mehr. Die Krise hat offenbart, dass der Vertrauensverlust in die Finanzhäuser besonders finanzschwache Staaten schnell in den Ruin treiben kann. Nicht nur das, in Washington wurde klar, wie dünn das Eis geworden ist, auf dem das Vertrauen in die Währungen ruht.

Experten wissen schon lange: Der Dollar ist völlig überbewertet. Die US-Amerikaner schöpfen Jahr für Jahr einen Großteil der weltweiten Ersparnisse ab, um damit ihre Kriegskosten, die negative Leistungsbilanz und das Leben auf Pump zu finanzieren. Länder wie Japan, China, Indien, Brasilien, Russland und die EU halten US-Dollar-Bestände in vierstelliger Billionenhöhe. Man bezeichnet sie als Devisenreserven, über deren wahren Wert der Mantel des Schweigens ausgebreitet wird. Den Staaten bleibt nichts anderes übrig, als die US-Devisen zu horten, um das Vertrauen der Welt in die Leitwährung nicht zu erschüttern. Dies ist der wirkliche Abgrund, in den die Regierungsmitglieder geschaut haben. Ein neues Weltwährungssystem scheint 64 Jahre nach dem Abkommen von Bretton Woods unausweichlich. In dem amerikanischen Ort wurde 1944 unter Führung der Vereinigten Staaten die Grundlage für die Weltwirtschafts- ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg gelegt.

Bundespräsident Köhler forderte am 17.11. in Frankfurt ein verbindliches politisches Verfahren, um dafür zu sorgen, dass globale Leistungsbilanz-Ungleichgewichte abgebaut werden und in dieser Form nicht wieder entstehen können. „Das verlangt auch eine Diskussion über die Rolle von Wechselkursen, und in jedem Fall verlangt es eine Absage an die Selbstbezogenheit und Protektionismus“. Nach Ansicht Köhlers ist die Finanzkrise nur durch einen internationalen Kraftakt zu lösen: „Ich bleibe dabei: Die Dimension der Krise heute verlangt ein Bretton Woods II, eine Versammlung der Besten, die mit Sachverstand, Moral und politischem Willen systematisch an die Arbeit gehen.“

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