SONNTAG, 15. SEPTEMBER 2019
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Anlagepest "Inflation" kehrt zurück
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  Anlagepest "Inflation" kehrt zurück, 07.10.09
Das Inflationsgespenst kommt wieder. Mit derzeit 2,4% hat sie laut Statistischem Bundesamt den höchsten Wert seit zwei Jahren erreicht. Die Prognosen für die nächsten Monate gehen sogar von 3% aus. Das ist für Anleger die Pest. Besonders für diejenigen, die mit langfristiger Geldanlage privat vorsorgen wollen, kommt die Wertminderung einer stillen Enteignung gleich. Es sind nicht nur die gestiegenen Preise für Öl, Benzin, Gas, Strom, Bahn, Butter, Milch, Brötchen, Säfte und die erhöhte Mehrwertsteuer dafür verantwortlich, sondern auch die Geldmengensteuerung durch die Notenbanken. Die aber versagen momentan, weil sie zur Rettung der Banken, die durch die Immobilienkrise in den USA in beträchtliche Schieflagen gekommen sind, viel Geld in die Finanzmärkte gepumpt haben. Zuviel Geld, um die Inflationsraten in Schach zu halten. Seit der Finanzwissenschaftler und Nobelpreisträger Milton Friedman die Geldmenge als entscheidende Steuerungsgröße für Preisstabilität identifiziert hat, sollten die Notenbanken zu ihren Tugenden zurückkehren und Verbraucher und Anleger in Schutz nehmen, statt sie zu enteignen.
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Die geheime Migrationsagenda
Es gibt einen von langer Hand gesteuerten Migrationsplan, behauptet Friederike Beck in ihrem im August 2016 erschienen Buch „Die geheime Migrationsagenda“. Europa soll ein Migrations- und Einwanderungskontinent werden. Nationale Grenzen und Kompetenzen sollen komplett verschwinden, zu Gunsten supranationaler Macht. Akribisch und höchst informativ, bisweilen etwas kantig, fügt die Autorin Beleg an Beleg, um die zumeist im Dunkeln zusammenwirkenden weltweiten Netzwerke offen zu legen. Name für Name führt sie Antreiber und ideologische Wegbereiter auf, die unter dem Deckmantel der Humanität und Nächstenliebe die Strippen ziehen und eine milliardenschwere Migrationslobby betreiben. Mit dem Argument der Demografie, wonach die Bevölkerung in Europa schrumpft, und mit dem fragwürdigen Hinweis auf unentbehrliches Wachstum soll die massive Zuwanderung in die EU-Staaten angereizt und zugleich den heimischen Bürgern verständlich gemacht werden, damit neue Arbeitsmärkte (mit Niedriglohncharakter) entstehen können.


 

 
 
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