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Steuerzahler haften für Managementfehler in Staatsbanken
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  Steuerzahler haften für Managementfehler in Staatsbanken, 07.10.09
Nun also auch die SachsenLB, die mit einem Notkredit von mehr als 17 Milliarden Euro vor der Pleite gerettet werden muss. Erst kürzlich musste die Mittelstandsbank IKB, eine Tochterbank der staatlichen KfW, mit Milliardenbeträgen vor dem Kollaps bewahrt werden. Bereits im Frühsommer wurden die an der Börse verjubelten dreistelligen Millionenbeträge der BayernLB und der WestLB offenkundig. Gerne werden jetzt die Hedgefonds als Wurzel allen Übels benannt. Doch die Fälle liegen anders und haben stets die gleichen Ursachen: alle Sicherungen bei den Banken knallen durch. 1. beim verantwortlichen Fachbereich, 2. beim Vorstand, 3. beim Aufsichtsrat, 4. beim Gesellschafter (Bund bzw. Bundesland), 5. bei der Finanzaufsicht. Für Außenstehende unfassbar, wenn man bedenkt, wieviel Geld in den vergangenen Jahren in die Risiko-Überwachung und in Risikomessverfahren gesteckt wurde. Jetzt muss wieder einmal der Steuerzahler für die Fehler des durchgeknallten Managements einstehen.
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