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Abgeltungssteuer verunsichert private Anleger
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  Abgeltungssteuer verunsichert private Anleger, 27.04.08
Das Vorhaben der Bundesregierung, ab 2009 auf Zins-, Dividenden- und Spekulationserträge eine Abgeltungssteuer von 25% zu erheben, macht es den Anlegern noch schwerer, für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge die für sie passenden Anlageprodukte zu finden. Denn nach den derzeitigen Vorstellungen der Bundesregierung werden z.B. Fondssparpläne unattraktiv, weil am Ende der Laufzeit auf den Wertzuwachs satte Steuern zu zahlen sind: 25% plus Solidaritätszuschlag plus Kirchensteuer. Da auch die Riester-Produkte und die Rentenversicherungen nicht das Gelbe vom Ei sind, fällt es den privaten Anlegern immer schwerer, die richtige Wahl für einen gesicherten und renditeorientierten Vermögensaufbau zu treffen.
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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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