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Bund begibt erstmals Anleihe mit Inflationsschutz
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  Bund begibt erstmals Anleihe mit Inflationsschutz, 27.04.08
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat die erste inflationsindexierte Anleihe in Euro angekündigt. In der nächsten Woche soll zunächst ein Volumen von 5 Mrd. Euro auf den Markt kommen. Nach langem Zögern schließt sich Deutschland damit dem Trend in der Finanzwelt an, Anleihen mit Zinssätzen auszustatten, die an der Preisentwicklung gekoppelt sind, so dass Anleger einen Inflationsschutz erhalten. Als Maßstab wird der harmonisierte Verbraucherpreisindex der Euro-Zone HVPI verwendet. Experten vermuten, dass die 10-jährige Anleihe mit einem Zinskupon von etwa 1,5% ausgestattet wird. Dazu kommt ein Bonus am Ende der Laufzeit, mit dem der Kaufkraftverlust ausgeglichen wird. Bei einer angenommenen Inflationsrate von jährlich 2% entspricht das einem Kupon von 3,5%. Tatsächlich werfen konventionelle Bundesanleihen ohne Inflationsschutz aktuell 3,5% ab. Jedoch bleibt bei den herkömmlichen Anleihen das Inflationsrisiko bei den Anlegern. Zukünftig werden Anleger also zwischen beiden Alternativen wählen können. Wie sich Markt und Preise enpendeln werden, ist noch offen. Eile besteht nicht, denn laut Finanzagentur muss der Bund 2006 insgesamt 230 Mrd. Euro an neuen Schulden aufnehmen.
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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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