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Anleihen von Schwellenländern boomen
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  Anleihen von Schwellenländern boomen, 27.04.08
Der weltweite Liquiditätsüberschuss sorgt für neue Blüten: Nach den negativen Erfahrungen mit Argentinien (vorübergehend zahlungsunfähig) und Südafrika (hohe Währungsverluste) wurden die Anleihen der sogenannten Schwellenländer allenfalls angefasst, wenn sie auf Dollar oder Euro basierten. Nun emittieren Länder wie Ungarn, Türkei oder Kolumbien Anleihen in eigener Währung. Diese Local Currency Bonds (LCB) finden reizenden Absatz, wie die Financial Times Deutschland berichtet. Offensichtlich wächst mit zunehmender Liquidität auch das Vertrauen der Anleger in die Emerging-Markets-Währungen. Doch die Kurs- und Währungsrisiken sind nicht von Pappe, zumal sie gehäuft eintreten, wenn einzelne Länder in wirtschaftliche Krisen geraten. Papiere für Experten, die täglich den Puls der Finanzmärkte fühlen.
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Europa braucht den Euro nicht Europa braucht den Euro nicht
Thilo Sarrazin plädiert in seinem Buch für eigenverantwortliche Euro-Staaten, die sich zukünftig streng an die Regeln des Maastricht-Vertrages halten müssen. Wer das nicht kann oder will, sollte aus dem Euro aussteigen und seine Hausaufgaben erledigen, statt einfach die Nachbarstaaten um Hilfe zu bitten: "Dies ist die einzige langfristige Chance für Europa: ein Kontinent der Nationalstaaten, der seine Kräfte dort bündelt, wo es zweckmäßig ist, und dort individuelle Flexibilität lässt, wo das einzelne Land dies wünscht."


 

 
 
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