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Anleger haben auf Fondsstrategien keinen Einfluss
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  Anleger haben auf Fondsstrategien keinen Einfluss, 27.04.08
Aktienfonds gehören bei Anlegern inzwischen wieder zu den interessanten Anlagealternativen. Vergessen sind die herben Verluste vergangener Jahre. Denn mit der Erholung des Dax geraten die Wertsteigerungen der letzten Monate verstärkt ins Blickfeld. Doch Vorsicht ist geboten: Erstens halten Aktienexperten den deutschen Markt derzeit für ausgereizt. Zweitens haben Anleger kaum Einblick in die Strategien der Fondsmanager. Strategiewechsel bleiben zumeist unerkannt. Einfluss auf die Fonds-Strategien haben Anleger ohnehin nicht. Die Fonds-Rating-Agentur Scope hat alle rund 2000 in Deutschland zugelassenen Fonds geprüft und eine "Liste des Grauens bei Aktienfonds" (WELT am 20.08.2005) erstellt. Zu den großen Wertvernichtern gehören der DIT-Softwarefonds (minus 60% seit 2001), DEKA-Telemedien (minus 40% seit 2001), UBS-Biotech, SEB-Invest-ÖkoLux und Metzler-Wachstum-International. Da auch bei den Fonds, die in der Vergangenheit besser abgeschnitten haben, nur wenig über die mögliche zukünftige Wertentwicklung abgeleitet werden kann, bleibt als trauriges Fazit für die Anleger: Es ist schier unmöglich, mit Aktienfonds einen gesicherten Vermögensaufbau zu betreiben.
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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
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