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Neuartige Hybridbonds sind mit Vorsicht zu genießen
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  Neuartige Hybridbonds sind mit Vorsicht zu genießen, 27.04.08
Am Kapitalmarkt entsteht eine neue Anlageklasse: die Hybridbonds. Dabei handelt es sich um spezielle Anleihen von Finanzinstituten und Unternehmen wie z.B. Linde, Michelin, Otto, Südzucker, Vattenfall. Hybridbonds bergen jedoch ein beträchtliches Risiko in sich, weil Anleger im Falle der Insolvenz eines Schuldners erst nach allen anderen Gläubigern bedient werden. Außerdem können Zinszahlungen in schwierigen Zeiten der Schuldner verschoben werden oder ganz ausfallen. Darüberhinaus ist die Laufzeit der Anleihen zumeist nicht begrenzt. Vielmehr steht dem Schuldner nach einer gewissen Zeit ein Kündigungsrecht zu. Hybridbonds haben daher für die Unternehmen den Charakter von Eigenkapital, während die Anleger in eine nachrangige Gläubigerposition rücken. Zum Risikoausgleich wird ein höherer Zins geboten, der je nach Rating der Anleihe unterschiedlich hoch ist. Fazit: Für private Anleger mögen die Zinskupons zunächst attraktiv erscheinen. Gerät aber der Schuldner ins Trudeln, ist es mit der Freude an hohen Zinsen schnell vorbei.
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