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Neues Altersvorsorgeprodukt von Postbank und Goldman Sachs
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  Neues Altersvorsorgeprodukt von Postbank und Goldman Sachs , 28.04.08

Seit dem 1. Juli 2005 vertreibt die Postbank ein von der Goldman Sachs Wertpapier GmbH entwickeltes Kombi-Produkt für die private Altersvorsorge. Das Finanzprodukt besteht aus zwei Teilen: einem Rentenzertifikat (als Garantiekomponente) und einem Aktienzertifikat (als Überschusskomponente).

Unter dem Titel "Postbank Altersvorsorgekonto" wird ein vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung zertifiziertes Altersvorsorgeprodukt angeboten, das auf den ersten Blick innovativ erscheint, bei näherem Hinsehen aber recht unattraktiv ist. So kostet die zugesagte Kapitalgarantie selbstverständlich ihr Geld. Außerdem drücken Vertriebs-Provisionen zwischen 2% und 4% die Rendite. Hinzu kommen jährliche Verwaltungsvergütungen von 1,55%. Eine Renditeangabe existiert nicht. Bei diesen Bedingungen dürften ein 2,5%iges Tagesgeld und wohl selbst das klassische Sparkonto mehr bieten. Schon einmal an die Anleger gedacht? Rote Karte.

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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
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