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Starker Euro stört den Aufschwung nicht
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  Starker Euro stört den Aufschwung nicht, 18.12.04
Ein teurer Euro macht zwar einigen Exporteuren das Leben schwer, gleichzeitig profitieren die Importeure von günstigeren Einfuhren. So befürchtet denn auch Thomas Straubhaar, Präsident des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) keine negativen Auswirkungen auf den beginnenden Wirtschaftsaufschwung in Deutschland und Europa. Der wird vielmehr von der weltweiten Konjunkturerholung beeinflusst. Auch beim Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) bereitet der gegenüber dem Dollar so starke Euro bisher kaum Sorge. Doch die Hausaufgaben sind damit nicht erledigt. "Nun kommt alles auf die Realisierung durchgreifender Reformen an", sagt der ZEW-Präsident Wolfgang Franz.
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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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