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Weniger Freizeit und mehr arbeiten?
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  Weniger Freizeit und mehr arbeiten?, 18.12.04

Nach einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag von Welt am Sonntag wären 58% der Deutschen bereit, auf einen arbeitsfreien Tag zu verzichten, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Wir finden das rührend. Wenn wir mehr arbeiten, werden wir mehr produzieren. Wer soll die zusätzlichen Autos, Waschmaschinen, Laptops, DVD-Player usw. kaufen? Gibt es inländische oder ausländische Nachfragelücken, die zu decken wären? Oder soll die Arbeit nur besser verteilt werden, indem die Arbeitsproduktivität sinkt? Oder soll ohne Entgelt zusätzlich gearbeitet werden, um die Lohnkosten zu senken? Wahrscheinlich zu Lasten der Arbeitsproduktivität, so dass wieder nichts gewonnen wäre?

Ist eines der Märchen von Norbert Blüm von der Abschaffung des Buß- und Bettages, mit dem bekanntlich die Pflegeversicherung finanziert werden sollte, schon vergessen? Wie kommt es, dass die Wirtschaft im Süden Deutschlands bei vier bis sechs Feiertagen mehr als im Norden nicht hinterher hinkt? Erst recht im karnevalistischen Westen? Ist möglicherweise die Arbeitsproduktivität so anpassungsfähig, dass die Feiertagsdiskussion der reinste "Schmarrn" ist? Möge man in Deutschland weiter grübeln oder besser heimlich Buße tun.

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