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Pflegeversicherung: "Wir segeln in den Sturm"
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  Pflegeversicherung: "Wir segeln in den Sturm", 28.06.03

sagt heute in der WELT der Sozialexperte Professor Bernd Raffelhüschen, Mitglied der Rürup-Kommission, und kritisiert damit die dort entwickelten Vorschläge zur Pflegeversicherung. Mit seinem eigenen Vorschlag, das unseriöse umlagenfinanzierte Pflegesystem durch ein kapitalgedecktes System zu ersetzen, konnte er sich nicht durchsetzen, was wir sehr bedauerlich finden. Indessen meint er, dass das fehlende Kapital zur Schaffung einer soliden Pflegeversicherung durch die jetzige Generation aufgebracht werden müsse, die damit doppelt belastet wäre.

Hier wollen wir konsequenter und gerechter sein: Der historische Fehler sollte mit einem scharfen Schnitt beseitigt werden. Das heißt, die gesetzlichen Renten-, Pflege- und Krankenleistungen werden ab 2006 durch ein kapitalgedecktes Privatvorsorge-System ersetzt. BfA und LVAs erfüllen noch voll und ganz ihre Rentenverpflichtungen, zahlen aber nur noch - zu Lasten der Staatskasse - aus, nehmen also nichts mehr ein. Die gesetzlichen Krankenkassen werden in private umgewandelt.

Die Arbeitgeberanteile werden in Gehalt umgewandelt und den Arbeitnehmern mit ausgezahlt, die dadurch in der Lage sind, für sich selbst und privat nach gesetzlichen Mindesterfordernissen vorzusorgen. Mit einem Schlage sind wir auf dem Weg zu einer soliden Vorsorge in eigener privater Verantwortung. Möge der Staat selbst seine historischen Fehler bezahlen, auch wenn wir dann als Steuerzahler zum Teil wieder darunter zu leiden haben. Das ist aber der gerechteste und praktikabelste Weg.

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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
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