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Hohe Kursverluste bedrohen den Rentenmarkt
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  Hohe Kursverluste bedrohen den Rentenmarkt, 03.07.03

Das Kursfeuerwerk auf dem Bondsmarkt geht zu Ende. Nach den Höchstkursen für Staatsanleihen gab es am Donnerstag und Freitag eine harte Landung. Und für die Zukunft sieht es auch nicht gut aus. So drohen vor allem den langlaufenden Staatspapieren Kursverluste, die ohne weiteres höher als 10% sein können. Mancher Börsianer befürchtet sogar einen Renten-Crash. Jedenfalls konstatieren einige Experten, dass das gegenwärtig hohe Kursniveau am Rentenmarkt fundamental nicht gerechtfertigt ist. Börsen-Gurus erwarten bis zum Jahresende bei 10jährigen Bundesanleihen Renditen von über 5%, mit der Folge, dass die Kurse deutlich sinken. 

Gute Nachricht: Zinssätze, die am Jahresende über einen Prozentpunkt höher als heute liegen, sollten den Anlegern, die bisher ihr Pulver im kurzfristigen Markt trocken gehalten haben, neuen Mut für längerfristige Anlagen geben.

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Thilo Sarrazin plädiert in seinem Buch für eigenverantwortliche Euro-Staaten, die sich zukünftig streng an die Regeln des Maastricht-Vertrages halten müssen. Wer das nicht kann oder will, sollte aus dem Euro aussteigen und seine Hausaufgaben erledigen, statt einfach die Nachbarstaaten um Hilfe zu bitten: "Dies ist die einzige langfristige Chance für Europa: ein Kontinent der Nationalstaaten, der seine Kräfte dort bündelt, wo es zweckmäßig ist, und dort individuelle Flexibilität lässt, wo das einzelne Land dies wünscht."


 

 
 
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