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Deutsche Fonds verlangen oft Ausgabe-Aufschläge von 5%
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  Deutsche Fonds verlangen oft Ausgabe-Aufschläge von 5%, 03.07.03

Nachdem die Frankfurter Fondsgesellschaft DIT den Ausgabe-Aufschlag auf 5% für Aktienfonds erhöht hat, kommen allgemein die hohen Fonds-Einstiegskosten in Deutschland ins Gerede. Was die Anleger oft nicht wissen: Das Geld ist keine Vergütung für das Management, sondern fließt an den Vertrieb der Bank, des Vermögensberaters oder des Internet-Portals.

So sagt Professor Wolfgang Gehrke vom Lehrstuhl für Bank- und Börsenwesen an der Universität Nürnberg: "Viele Anleger delegieren Gelddinge gern - oder sie sind schlicht nicht darüber aufgeklärt, dass sie die Fonds zum Beispiel bei Direktbanken günstiger kaufen können. Anleger sollten grundsätzlich die Kosten genau vergleichen und eventuell auf preiswertere Indexzertifikate umschwenken."

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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
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