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Massive Beitragserhöhungen der Krankenkassen
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  Massive Beitragserhöhungen der Krankenkassen, 13.02.03

Zur Zeit hagelt es blaue Briefe von den Krankenkassen. Bei den gesetzlichen Kassen werden die DAK und die Barmer Ersatzkasse erstmals die Beitragsgrenze von 15 % überschreiten. Und auch die privaten Krankenversicherungen erhöhen kräftig ihre Sätze. Hinzu kommt, dass die Grenze der gesetzlichen Pflichtversicherung ab Januar 2003 auf monatlich 3.825 Euro angehoben wird, was einen zusätzlichen Kostenschub bei den Betroffenen unterhalb dieser Grenze auslöst.


Gibt es Auswege? Gesetzlich Versicherte sollten sich überlegen, ob sie in eine kostengünstigere Krankenversicherung wechseln können.  Allgemein bieten die Betriebskrankenkassen günstigere Tarife, angefangen mit Beitragssätzen von knapp 12 %. Wer oberhalb der Pflichtgrenze liegt, kann in eine private Krankenversicherung wechseln, sollte aber seine persönliche und familiäre Situation sorgfältig in seine Überlegungen einbeziehen.

Insgesamt sind Ihre Möglichkeiten mangels echtem Wettbewerb unter den Krankenkassen und Versicherungen eher beschränkt. Doch es lohnt sich trotzdem, die Gesundheitsvorsorge angesichts der Kostenflut kritisch zu überprüfen. Nur mit Beweglichkeit können wir dem überkommenen System Beine machen.

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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
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