MITTWOCH, 19. FEBRUAR 2020
Startseite
Info & News
Geld-Report
Report-Artikel
Glashaus
Downloads
Recherche
Beratung
Kontakt
Preisliste
Dukatus
Valida Valora
Kapitalrechner
Fragen & Antworten
Kommentare
Abstimmungen
Fernsehen
Teamwork
Impressum
Nutzungshinweise
PFS24-Banner zum Verlinken

ANZEIGE:
jansass: Design Agentur Hamburg

 
"Mehr Staat" ist der falsche Weg
Seite drucken 
  "Mehr Staat" ist der falsche Weg, 13.02.03

Die Bundesregierung nimmt die schwierige Haushaltslage zum willkommenen Anlass, um ihre politischen Absichten, dem Staat mehr Einfluss zu verschaffen, durchzusetzen. Mehr Macht über mehr Einfluss, mehr Steuern, höhere Abgaben, größere Staatsquote (= Staatsanteil am Brutto-Inlandsprodukt) und eine von vier auf fünf Jahre verlängerte Regierungszeit.


Das böse Wort von der "DDR-Light" macht die Runde. Leider sind wir tatsächlich auf dem Weg dorthin. Mit der Wirtschaft geht es bergab. Im nächsten Jahr vermuten wir eine reale Senkung des Brutto-Sozialprodukts. Stagnation statt Wachstum. Das Weihnachtsgeschäft mag die Lage vorübergehend noch kaschieren. Doch im nächsten Jahr droht dem Einzelhandel eine gefährliche Pleitewelle. Die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt mit ihren haushaltspolitischen Folgen sind bereits absehbar.


Doch höhere Steuer- und Abgabensätze drehen die negative Spirale  weiter nach unten. Abhilfe schafft nur ein von allen politischen Parteien getragenes Wachstums-Programm mit geringeren Fiskal- und Sozialbelastungen, um dem privaten Konsum und den Privat-Investitionen wieder auf die Beine zu helfen. So hilft die derzeitige oppositionelle Politik nicht weiter. Wir brauchen im nächsten Jahr eine große Koalition, die den Mut aufbringt, die erforderlichen Schritte auf den Weg zu bringen. Ob uns  das nun gefällt oder nicht, die Vernunft gebietet diesen Notweg.

zurück zu Infos & News

   

 
 
Bundessteuergesetzbuch
Paul Kirchhof, Verfassungs- und Steuerexperte ("Der Professor aus Heidelberg"), hat ein einfaches, gerechtes und komplettes Steuer-Reformwerk vorgelegt. Mit einem Expertenteam enststand in jahrelanger und mühevoller Kleinarbeit und mit realen Stresstests ein Reformvorschlag, der diesen Namen redlich verdient: Nur noch vier Steuerarten statt 30; einheitliche Steuersätze mit passenden Freibeträgen für geringe Einkommen, Wegfall von 534 Steuerprivilegien. Gewinner: Die vielen anständigen Steuerbürger. Verlierer: Die Steuertüftler und deren Helfer. Das Bundessteuer-Gesetzbuch ist im Verlag C.F. Müller erschienen, 1306 Seiten, 139,95 €.


 

 
 
Stimmen Sie ab
Kann Deutschland die Währungshoheit innerhalb der EU zurück erlangen?