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Wettbewerb bei den Krankenversicherungen
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  Wettbewerb bei den Krankenversicherungen, 13.02.03

Wir alle wissen, dass das heutige Gesundheits-System in Deutschland ohne Effizienz ist, das heißt, der Nutzen ist zu gering und die Kosten sind zu hoch. Dagegen hilft auf Dauer nur ein Instrument: Der Wettbewerb. Er ist das verbraucherfreundlichste Instrument, das es gibt. Fragen Sie sich einmal selber, warum unsere Politiker und Lobbyisten davon so wenig reden, ganz zu schweigen davon, dieses höchst wertvolle Werkzeug einzusetzen.

Wir setzen uns für ein ganz und gar privates Gesundheitssystem ein, das lediglich gesetzlichen Mindestanforderungen genügen muss. Also weg mit den Barrieren zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Dann möge jeder selbst wählen: Welche Versicherung, welcher Tarif, wieviel Selbstbeteiligung oder Vollkasko? Immerhin fordern auch die fünf Wirtschaftsweisen in ihrem Jahresgutachten 2002/2003, den Wettbewerb zumindest unter den privaten Kassen zu intensivieren. Ganz wichtige Voraussetzung ist aber, dass jeder beim Wechsel seine Altersrückstellung mitnehmen kann. Das ist heute nicht der Fall. Vielmehr verfrühstücken die Versicherungen diese Rückstellung, wenn jemand kündigt. Und bei der nächsten Versicherung fängt man wieder bei Null an. Wann geschieht endlich etwas?

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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
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