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Das Gesundheitssystem ist todkrank
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  Das Gesundheitssystem ist todkrank, 13.10.02

Unser Gesundheitssystem ist augenscheinlich todkrank. Statt allen Versicherten die freie Krankenkassen- und Tarifwahl zu ermöglichen, um den dringend notwendigen Wettbewerb zu forcieren, wird die Grenze für die Flucht aus der gesetzlichen Krankenkasse (GKV)  auf 3.825 Euro erhöht. Außerdem werden die Kosten zumindest für ein Jahr a la DDR-Zwangsbewirtschaftung künstlich eingefroren, was dann naturgemäß nur zu Lasten der Leistungen geht. So wird die Zahl der "Zwangskasernierten" künstlich hochgehalten und der Patient bleibt länger am Tropf.

Um die von allen Seiten mit Recht viel zu hoch empfundenen Kosten wirklich und nachhaltig zu reduzieren, gibt es nur ein Rezept, das in der Bundesrepublik lange Zeit mit großem Erfolg betrieben wurde: Wettbewerb, der die Kosten für den Kunden, sprich Verbraucher, sprich Versicherten  "automatisch" reduziert. Wettbewerb unter den Krankenkassen,  den Ärzten und unter der Pharmaindustrie. Das heißt konkret, die Grenzen für den Übergang von der gesetzlichen in die freie Krankenversicherung   komplett abzuschaffen und jedem Versicherten die freie Krankenkassenwahl und die freie Tarifwahl zu ermöglichen. 

Die Versicherten sollten sodann nur noch eine Mindestkrankenversicherung nachweisen müssen. Ferner muss der Risikostrukturausgleich unter den Krankenkassen völlig entfallen, damit ein echter Wettbewerb entstehen kann. Wenn heute kostengünstige Krankenkassen gezwungen werden, ihre Beitragssätze auf über 12 % zu erhöhen, geht jede Motivation zu sparen vollständig verloren.

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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