MONTAG, 10. AUGUST 2020
Startseite
Info & News
Geld-Report
Report-Artikel
Glashaus
Downloads
Recherche
Beratung
Kontakt
Preisliste
Dukatus
Valida Valora
Kapitalrechner
Fragen & Antworten
Kommentare
Abstimmungen
Fernsehen
Teamwork
Impressum
Nutzungshinweise
PFS24-Banner zum Verlinken

ANZEIGE:
jansass: Design Agentur Hamburg

 
Die EU: Eine zerstrittene Großfamilie ohne Lösung
Seite drucken 
  Die EU: Eine zerstrittene Großfamilie ohne Lösung, 11.01.16

Von:
Argus Auge

Kommentar: Die EU ähnelt dem Bild einer zerstrittenen Großfamilie. Zu unterschiedlich waren und sind die Motive der Länder der EU beizutreten. Zentralistische Staaten wie Frankreich verfolgten stets das Ziel, ihre Dominanz via Brüssel zu stärken. England verstand sich mehr als eine Mitmach-Nation, die sich wirtschaftliche Vorteile versprach, ohne aber Staatssouveränität abgeben zu wollen. Staaten mit geringer nationaler Identität wie Deutschland sahen ihre Zukunft eher in einem Staatsgebilde „Vereinigte Staaten von Europa“, während osteuropäische Länder wie Polen mit dem Beitritt zur EU vorrangig ihre Staatsouveränität absichern wollten. So versuchen die Mitgliedsstaaten bis heute ihre Interessen zu wahren und im Ernstfall rigoros abzusichern, ohne dass im "Familienrat" grundsätzlich diskutiert worden wäre, wer nach welchen Regeln das Sagen haben soll und wie mit Minderheitenmeinungen fair umzugehen ist. Statt dessen wurden komplizierte Strukturen mit einer Scheindemokratie (Europäisches Parlament) geschaffen, die sich als politische Kompromisse im realen Härtetest als ungeeignet erweisen. Das Versäumte lässt sich in schwierigen Zeiten wie heute nicht nachholen. Und auf bessere Zeiten, in denen die Schaffung effizienter Regelwerke möglich erscheint - für alle Mitglieder akzeptabel - können wir lange warten. Aber wer will schon umkehren und freiwillig den Familienverbund verlassen?

zurück zu den Kommentaren

   

 
 
Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
Stimmen Sie ab
Kann Deutschland die Währungshoheit innerhalb der EU zurück erlangen?