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Scheubli denkt laut: Zurück zur EWU/EWG, aber wie?
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  Scheubli denkt laut: Zurück zur EWU/EWG, aber wie?, 03.08.15

Von:
Lupo Scheubli

Kommentar: Die EU, so wie wir sie uns als Deutsche vielleicht einmal erträumt haben, können wir getrost begraben. Und die anderen EU-Staaten, allen voran die Franzosen und die Engländer, hatten ja schon immer ganz eigene und andere Vorstellungen. Das konnte niemals funktionieren, wenn wir ehrlich sind. Immerhin habe ich jetzt mal wieder als Erster die Kurve gekriegt; und die deutschen Medien feiern mich als den heimlichen Kanzler. Da bin ich ganz bei ihnen. Mit den andauernden Griechenland-Problemen wird nun ja wohl spätestens allen klar, dass der undemokratische Versuch, Deutschland abzuschaffen und in ein vereintes Europa aufgehen zu lassen, idealistischer Nonsens ist. In den 1990er Jahren waren wir wesentlich besser davor: mit der Europäischen Wirtschafts-Union (vorher EWG). Nur wie kommen wir dorthin zurück, ohne uns als Politiker offen eingestehen zu müssen, dass wir seitdem auf dem Holzweg waren? Das ist die Kunscht, die nur einer beherrscht, und das bin ich, liebe Leute.

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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