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Andrea Seibel (DIE WELT) vermutet bei der Kanzlerin starke Nerven
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  Andrea Seibel (DIE WELT) vermutet bei der Kanzlerin starke Nerven, 10.07.15

Von:
Herbert Otten

Kommentar: Am 1. Juli 2015 veröffentlicht DIE WELT einen anhimmelnden Kommentar von Andrea Seibel. Dazu mein unveröffentlichter Leserbrief vom 2. Juli:
Offenbar gelingt es der Bundeskanzlerin immer noch, Kommentatoren mit Plattitüden einzulullen. Auf die Spitze treibt Angela Merkel es mit dem von Ihnen zitierten Satz: „…Ein guter Europäer ist der, der die jeweiligen Verträge und das nationale Recht achtet…“ Sich selbst und die politisch Verantwortlichen in der EU kann sie damit nicht gemeint haben. Betrachten wir statt der schönen Worte besser das wahre Handeln und erinnern uns daran, dass die völkerrechtlichen Verträge von Maastricht und Lissabon mehrfach gebrochen wurden, dass das mit den Verträgen geschaffene Grundvertrauen in die Haltbarkeit des Euro dadurch völlig zerstört wurde, dass u.a. mit dem regelwidrigen Verlagern von Kompetenzen auf die EZB sämtliche Stabilitätsgrundsätze über Bord geworfen wurden, dass das Bundesverfassungsgericht sich nicht trauen durfte, den politisch fragwürdigen Aktionen einen Riegel vorzuschieben. Erst dadurch ist die heutige Krisensituation zustande gekommen, selbst erschaffen durch zeitschindende Aktionen der politisch Verantwortlichen in der EU, die nicht souverän genug waren, das eigene Regelwerk konsequent anzuwenden. Die Krise, aus der die Kanzlerin nun stärker herausgehen will als sie hineingegangen ist. Dazu ein früherer Satz von Angela Merkel: „2011 soll für den Euro das Jahr des Vertrauens werden". Das Vertrauen ist komplett aufgebraucht und wird mit noch so salbungsvollen Worten nicht wieder erlangt werden können.

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Europa braucht den Euro nicht Europa braucht den Euro nicht
Thilo Sarrazin plädiert in seinem Buch für eigenverantwortliche Euro-Staaten, die sich zukünftig streng an die Regeln des Maastricht-Vertrages halten müssen. Wer das nicht kann oder will, sollte aus dem Euro aussteigen und seine Hausaufgaben erledigen, statt einfach die Nachbarstaaten um Hilfe zu bitten: "Dies ist die einzige langfristige Chance für Europa: ein Kontinent der Nationalstaaten, der seine Kräfte dort bündelt, wo es zweckmäßig ist, und dort individuelle Flexibilität lässt, wo das einzelne Land dies wünscht."


 

 
 
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