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Von der Ukraine zum Kampf um die Weltmacht
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  Von der Ukraine zum Kampf um die Weltmacht, 10.02.15

Von:
Argus Auge

Kommentar: Zuerst die vollständige Erosion einer desolat regierten Ukraine, dann die dilettantischen EU-Versuche, die Ukraine ins westliche Lager zu ziehen: Darauf hatte Russland lange und geduldig nur gewartet, um sich über Nacht die Krim einzuverleiben und im Anschluss die pro-russischen Ostgebiete der Ukraine faktisch zu annektieren. Die westliche Allianz? Überrascht, hilflos, abwartend und mit zaghafter Sanktionspolitik, wie zu erwarten ohne Erfolg. Die Leidensfähigkeit der Russen ist groß und im Machtpoker unschlagbar. Längst ist der Ukraine-Konflikt zum Stellvertreterkrieg um eine neue Weltordnung geworden, deshalb kaum noch beherrschbar. Die Russen wollen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor 25 Jahren wieder eine Weltmacht auf Augenhöhe werden. Die USA wollen genau das verhindern und alleinige Weltmacht bleiben. China hält sich zunächst raus. Die Europäer sind nicht einmal eine Einflussmacht angesichts ihrer uneinheitlichen Interessen. Die Eskalation des Ukraine-Konflikts mit Waffengewalt ist sowohl von amerikanischer wie von russischer Seite programmiert. Das globale Kräftemessen mit Kollateralschaden am Schwarzen Meer nimmt auf menschliche Schicksale keine Rücksicht. Erst wenn der Kampf ausgefochten und neue Einflussgebiete - nach dem Vorbild der Jalta-Konferenz vor 70 Jahren - festgeklopft sind, werden die leidenden Menschen auf humanitäre Gesten hoffen dürfen.

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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