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Von der Ukraine zum Kampf um die Weltmacht
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  Von der Ukraine zum Kampf um die Weltmacht, 10.02.15

Von:
Argus Auge

Kommentar: Zuerst die vollständige Erosion einer desolat regierten Ukraine, dann die dilettantischen EU-Versuche, die Ukraine ins westliche Lager zu ziehen: Darauf hatte Russland lange und geduldig nur gewartet, um sich über Nacht die Krim einzuverleiben und im Anschluss die pro-russischen Ostgebiete der Ukraine faktisch zu annektieren. Die westliche Allianz? Überrascht, hilflos, abwartend und mit zaghafter Sanktionspolitik, wie zu erwarten ohne Erfolg. Die Leidensfähigkeit der Russen ist groß und im Machtpoker unschlagbar. Längst ist der Ukraine-Konflikt zum Stellvertreterkrieg um eine neue Weltordnung geworden, deshalb kaum noch beherrschbar. Die Russen wollen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor 25 Jahren wieder eine Weltmacht auf Augenhöhe werden. Die USA wollen genau das verhindern und alleinige Weltmacht bleiben. China hält sich zunächst raus. Die Europäer sind nicht einmal eine Einflussmacht angesichts ihrer uneinheitlichen Interessen. Die Eskalation des Ukraine-Konflikts mit Waffengewalt ist sowohl von amerikanischer wie von russischer Seite programmiert. Das globale Kräftemessen mit Kollateralschaden am Schwarzen Meer nimmt auf menschliche Schicksale keine Rücksicht. Erst wenn der Kampf ausgefochten und neue Einflussgebiete - nach dem Vorbild der Jalta-Konferenz vor 70 Jahren - festgeklopft sind, werden die leidenden Menschen auf humanitäre Gesten hoffen dürfen.

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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
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