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Scheubli denkt laut: Die Griechen sind unser geringstes Problem
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  Scheubli denkt laut: Die Griechen sind unser geringstes Problem, 28.01.15

Von:
Lupo Scheubli

Kommentar: Als die Griechen vor fünf Jahren gesagt haben: "Wir können nicht mehr, wir müssen raus aus dem Euro." Da haben wir ihnen geantwortet: "Es geht nicht um euch, es geht um viel mehr. Ihr bleibt drin!" Folglich haben die griechischen Regierungen seitdem unseren Persilschein gerne zu ihrem Vorteil eingesetzt. Klar, wir haben den Griechen ein Sparprogramm auferlegt, das strikt zu beachten ist und von der Troika aus EU, EZB und IWF streng kontrolliert wird. Das mussten wir ja machen, damit erstmal Ruhe ist. Nun, wir haben mit dem Gelddrucken für Griechenland bekanntlich Zeit gekauft. Schön und gut, wenn einem in der gewonnenen Zeit etwas Vernünftiges einfällt. Uns ist leider nur eingefallen: Nochmal und noch einmal Zeit kaufen. Dumm, dass die Zeit so schnell vergeht. Aber glauben Sie mir, die Griechen sind unser geringstes Problem, sie können jetzt gerne aussteigen, das macht uns nichts. Aber Italien und Frankreich sind ganz andere Kaliber, Reform unfroh wie sie sind. Und wenn die vor der Hilfe-Geld-Tür stehen, dann fällt mir nichts mehr ein. Außer Plan B...

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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