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Scheubli denkt laut: Bad Boys und Bad Bank
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  Scheubli denkt laut: Bad Boys und Bad Bank, 24.01.15

Von:
Lupo Scheubli

Kommentar: So viel Freiheit wie heute hatten wir noch nie! Ich meine, für uns als Politiker. Wir haben die EU-Bürokratie erfunden, dann den unkontrollierbaren ESM-Hilfsfonds; und vor allem haben wir die EZB, die für uns die Drecksarbeit machen muss. Böse Jungs dort, äh, denen wir gerne den Rücken frei halten. Nur der Weidmann von der Bundesbank hat das noch nicht so ganz verstanden und hält noch die deutsche Fahne hoch. Der Juncker hat ja völlig recht: Wir gehen einen Schritt vor, horchen, ob jemand schreit. Wenn nein, gehen wir weiter. Erinnern Sie sich? Da haben alle gewettert, als wir die Eurobonds einführen wollten. Und jetzt? Nun haben wir die Gemeinschaftshaftung über die EZB problemlos eingeführt. Und, geht jemand dagegen auf die Straße? Nein, weil es noch niemand am eigenen Geldbeutel merkt! Also machen wir weiter, lassen die EZB die Ramsch-Anleihen der EuroSüd-Länder aufkaufen und schreiben sie in der EZB klammheimlich ab. So brauchen wir nicht mal mehr einen Schuldenschnitt. Es läuft wie geschmiert, und ein Klasse-Modell für die Zukunft, oder? Ein schönes Wochenende, Ihr Lupo Scheubli.

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Europa braucht den Euro nicht Europa braucht den Euro nicht
Thilo Sarrazin plädiert in seinem Buch für eigenverantwortliche Euro-Staaten, die sich zukünftig streng an die Regeln des Maastricht-Vertrages halten müssen. Wer das nicht kann oder will, sollte aus dem Euro aussteigen und seine Hausaufgaben erledigen, statt einfach die Nachbarstaaten um Hilfe zu bitten: "Dies ist die einzige langfristige Chance für Europa: ein Kontinent der Nationalstaaten, der seine Kräfte dort bündelt, wo es zweckmäßig ist, und dort individuelle Flexibilität lässt, wo das einzelne Land dies wünscht."


 

 
 
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