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Axel Webers Abgang ist ein wichtiges Signal für die Anleger
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  Axel Webers Abgang ist ein wichtiges Signal für die Anleger, 12.02.11

Von:
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Kommentar: Die lockere Geldpolitik der EZB war nicht die Sache von Bundesbank-Präsident Axel Weber. Er stand in guter Tradition der Bundesbank für Geldwertstabilität ein, fand damit aber keinen Rückhalt mehr und wurde zunehmend isoliert. Webers Rückzug ist daher konsequent. Als EZB-Präsident hätte er mit seinen Grundauffassungen nicht glaubhaft agieren können. Und der Trend ist klar: Die EZB wird - im Einklang mit der FED in den USA - weiterhin viel neues Geld in Umlauf bringen und damit gezielt eine Politik der Entwertung von Staatsschulden betreiben. Die öffentlichen Haushalte werden also über die unausbleibliche Inflation entlastet, während die privaten Anleger zusehen müssen, wie ihr Geldvermögen an Wert verliert. Ein erheblicher Teil der für die Altersvorsorge gedachten Geldanlagen geht so in Rauch auf; Transfer- leistungen der besonderen Art. Fazit: Die EZB gibt der Stabilisierung des Finanzsystems den Vorzug vor der Geldwertstabilität. Private Altersvorsorge wird so ein absurdes Unterfangen. Die Anleger brauchen neue Konzepte.

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