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Verraten und verkauft
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  Verraten und verkauft, 02.06.10

Von:
Historiker

Kommentar: In den Geschichtsbüchern werden unsere Enkel und Urenkel eines Tages lesen können: Angela Merkel, Peer Steinbrück und Wolfgang Schäuble hatten in den Jahren 2008 und 2010 die Interessen unseres Landes und seiner Bürger sträflich missachtet, indem sie sich prostituierten. Sie sicherten den Banken, Versicherungen und Kapitalgesellschaften gegen jedes marktwirtschaftliche Gebot das Überleben zu. Ferner schufen sie faktisch die Europäische Transferunion durch verfassungsrechtlich ungedeckte Beistandsverpflichtungen zu Gunsten europäischer Nachbarländer. Die übergroßen Geldhäuser konnten - da ihnen das Risiko pleitezugehen vom Staat abgenommen worden war - unverändert ihren spekulativen Geschäften nachgehen. Den Nachbarstaaten war mit den Beistandszusagen die Eigenverantwortung genommen worden. Deutschland bereitete damit als maßgebendes Land der Europäischen Union den Boden dafür, dass die global agierenden Investmentbanker ohne eigenes Überlebensrisiko überschuldete Staaten finanziell in Existenznöte treiben konnten. Dies führte schließlich zum Auseinanderfallen der europäischen Währung Euro. Leidtragende waren vor allem die deutschen Steuerzahler und die auf Altersvorsorge bedachten Bürger.

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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