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Nur Kapitalschnitte bei Staatsanleihen können Währungsreform verhindern
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  Nur Kapitalschnitte bei Staatsanleihen können Währungsreform verhindern, 24.04.10

Von:
Ausblicker

Kommentar: Griechenland wird wohl zum Testfall für Kapitaleinschnitte bei europäischen Staatsanleihen werden. Nur so - d.h. zu Lasten der Investoren und Anleger - wird sich das Euro-Land dauerhaft von den nicht mehr tragbaren Zinslasten befreien können, um damit einen realistischen Neuanfang zu ermöglichen. Folgen weitere Staaten dem Modellfall, droht den großen Kapitalgebern (Banken, Versicherungen, Fonds) die nächste Existenzkrise. Spätestens dann wird auch Deutschland feststellen, dass Bankenrettungen zu Lasten der Staatshaushalte nicht mehr bezahlbar sind. Sinnvoll waren sie nie, ermunterten sie die Investmentbanker doch nur zu weiteren Milliarden-Spekulationen ohne Insolvenzrisiko.

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Europa braucht den Euro nicht Europa braucht den Euro nicht
Thilo Sarrazin plädiert in seinem Buch für eigenverantwortliche Euro-Staaten, die sich zukünftig streng an die Regeln des Maastricht-Vertrages halten müssen. Wer das nicht kann oder will, sollte aus dem Euro aussteigen und seine Hausaufgaben erledigen, statt einfach die Nachbarstaaten um Hilfe zu bitten: "Dies ist die einzige langfristige Chance für Europa: ein Kontinent der Nationalstaaten, der seine Kräfte dort bündelt, wo es zweckmäßig ist, und dort individuelle Flexibilität lässt, wo das einzelne Land dies wünscht."


 

 
 
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