DONNERSTAG, 28. MAI 2020
Startseite
Info & News
Geld-Report
Report-Artikel
Glashaus
Downloads
Recherche
Beratung
Kontakt
Preisliste
Dukatus
Valida Valora
Kapitalrechner
Fragen & Antworten
Kommentare
Abstimmungen
Fernsehen
Teamwork
Impressum
Nutzungshinweise
PFS24-Banner zum Verlinken

ANZEIGE:
jansass: Design Agentur Hamburg

 
Anleger können keinen Blumentopf gewinnen
Seite drucken 
  Anleger können keinen Blumentopf gewinnen, 12.08.09

Von:
Insidor

Kommentar: Gegen die ausgefeilten Computersysteme der großen Finanzhäuser wie z.B. den Handelsprogrammen von Goldman Sachs oder der Deutschen Bank haben Anleger keine Chance. Ob an den Aktienbörsen, ob mit Fondsanlagen, mit Anleihen, mit Zertifikaten oder anderen Anlagepapieren: Die globalen "Player" nutzen mit ihren auf Millisekunden getrimmten Computerprogrammen jede Möglichkeit zum Abschöpfen von Gewinnen. Ich gehe so weit und behaupte, dass Anleger systematisch jeder Renditechance beraubt werden. Anleger können froh sein, wenn sie auf Dauer und unter günstigen Umständen die Substanz ihres angelegten Geldes erhalten. Denn auch die Staaten fordern ihren Tribut, indem sie das Vermögen der Bürger mit gezielt gemäßigter, aber immerwährender Inflation entwerten und sich so indirekt von ihren Lasten befreien. Mehr als Substanzerhaltung ist zukünftig für Anleger nicht drin, zumal das Verhalten der Hochfinanz von nahezu allen maßgebenden Regierungen dieser Welt einträchtig und wissentlich akzeptiert, zumindest aber geduldet wird. Das ist die wahre Systemrelevanz. Sie setzt ernste Fragezeichen an jede Form privater Altersvorsorge.

zurück zu den Kommentaren

   

 
 
Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
Stimmen Sie ab
Kann Deutschland die Währungshoheit innerhalb der EU zurück erlangen?