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Kasino-Kapitalismus
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  Kasino-Kapitalismus, 05.08.09

Von:
Ärgerlicher Steuerzahler

Kommentar: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sagte in der "Passauer Neuen Presse": "Manche Aufsichtsräte und Manager leben in einer anderen Welt. Die haben den Knall nicht gehört. Sie sind verantwortlich dafür, dass die Zustimmung zu unserem Wirtschaftssystem abnimmt." Das ist nur die halbe Wahrheit. Hätten die Staatslenker Kasino-Banken wie die "Hypo Real Estate" (professionell und unter Schonung privater Anleger) vom Markt verschwinden lassen, bräuchten sie sich jetzt nicht darüber aufzuregen, dass das Spiel schon wieder in vollem Gange ist. Nun sind sich die Kasino-Spieler sicher: Gewinne wandern in die eigene Tasche, Verluste trägt der Steuerzahler. Doch politische Selbstkritik dürfen wir nicht erwarten. Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr.

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Die geheime Migrationsagenda
Es gibt einen von langer Hand gesteuerten Migrationsplan, behauptet Friederike Beck in ihrem im August 2016 erschienen Buch „Die geheime Migrationsagenda“. Europa soll ein Migrations- und Einwanderungskontinent werden. Nationale Grenzen und Kompetenzen sollen komplett verschwinden, zu Gunsten supranationaler Macht. Akribisch und höchst informativ, bisweilen etwas kantig, fügt die Autorin Beleg an Beleg, um die zumeist im Dunkeln zusammenwirkenden weltweiten Netzwerke offen zu legen. Name für Name führt sie Antreiber und ideologische Wegbereiter auf, die unter dem Deckmantel der Humanität und Nächstenliebe die Strippen ziehen und eine milliardenschwere Migrationslobby betreiben. Mit dem Argument der Demografie, wonach die Bevölkerung in Europa schrumpft, und mit dem fragwürdigen Hinweis auf unentbehrliches Wachstum soll die massive Zuwanderung in die EU-Staaten angereizt und zugleich den heimischen Bürgern verständlich gemacht werden, damit neue Arbeitsmärkte (mit Niedriglohncharakter) entstehen können.


 

 
 
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