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E.on-Vorstand leidet an Fehleinschätzungen
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  E.on-Vorstand leidet an Fehleinschätzungen, 27.04.08

Von:
Stromverbraucher

Kommentar: Am europaweiten Stromausfall sind laut E.on Mitarbeiter schuld, die zu "Fehleinschätzungen der Lage" gekommen sind. "Es gibt keinen Anlass, an der Qualität des Netzes zu zweifeln", sagt Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Maubach. Genau das aber ist der Knackpunkt. Sollten sich Mitarbeiter irren, was menschlich ist, darf es im System eben keinen Dominoeffekt geben, wie es jüngst geschah. An welch wackeligen Masten hängt unsere teure Stromversorgung, wenn Vorstandsmitglieder nach dem Blackout zu derartigen Ergebnissen kommen? Hilfe!

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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