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Arbeit für Deutschland
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  Arbeit für Deutschland, 27.04.08

Von:
Ö. Konom

Kommentar: Machen wir uns nichts vor: Arbeitsplätze kann die Politik nicht schaffen. Sie kann nur die Rahmenbedingungen für Arbeit verbessern, also den Boden bereiten. Hierzu gehört auch ein gutes Stück richtiger Grundeinstellung. Die wiederum ist nur dann erreichbar, wenn wirtschaftliche Erkenntnisse ideologiefrei gewonnen und gedanklich richtig verarbeitet werden. Eine der grundlegenden Erkenntnisse ist, dass Unternehmen in Deutschland nur dann Arbeitsplätze schaffen, wenn sie in der Welt mit Produkten und Dienstleistungen erfolgreich sein können und damit Gewinne erzielen. Langfristig werden unsere Unternehmen weltweit aber nur dann konkurrenzfähig bleiben, wenn wir als Spezialisten in globalen und hochwertigen Märkten agieren, die auf Expertentum und kluger Umsetzungfähigkeit basieren. Dagegen werden wir mit noch so vielen Kostenreduzierungen (einschließlich der Kosten für Arbeit) auf Dauer gegen internationale Wettbewerber nicht bestehen können, wenn unsere Produkte zwar gleichwertig, aber ansonsten nur teurer sind. Es ist die Ökonomie, nicht die Politik, die für wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten sorgt. Stupid!

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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