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EWU statt EU
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  EWU statt EU, 26.04.06

Von:
Jager

Kommentar: Tony Blair hat gesagt, dass Europa mit jährlich nahezu 50 Milliarden Euro an Agrarsubventionen (davon mehr als 10 Milliarden Euro an Frankreich) nicht für die Zukunft gerüstet ist. Wer wollte da ernsthaft widersprechen? Das unkollegiale Vorgehen von Chirac und Schröder, Blair mit dem Britenrabatt von zurzeit rund 5 Milliarden Euro taktisch zu isolieren (dabei zahlen die Briten netto trotzdem erheblich mehr als die Franzosen!), war der sichere Weg, um den Finanzgipfel der EU zum Scheitern zu bringen. Unabhängig davon hat Blair zu Recht die Grundsatzfrage angesprochen, ob wir die "Vereinigten Staaten von Europa" oder eine "Europäische Wirtschaftsunion" wollen. Die Geschichte Europas und die aktuellen Voten in Frankreich und Holland sowie die Stimmung in Deutschland und anderen Ländern legen nahe, ersthaft über die Möglichkeit nachzudenken: EWU statt EU.

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Die geheime Migrationsagenda
Es gibt einen von langer Hand gesteuerten Migrationsplan, behauptet Friederike Beck in ihrem im August 2016 erschienen Buch „Die geheime Migrationsagenda“. Europa soll ein Migrations- und Einwanderungskontinent werden. Nationale Grenzen und Kompetenzen sollen komplett verschwinden, zu Gunsten supranationaler Macht. Akribisch und höchst informativ, bisweilen etwas kantig, fügt die Autorin Beleg an Beleg, um die zumeist im Dunkeln zusammenwirkenden weltweiten Netzwerke offen zu legen. Name für Name führt sie Antreiber und ideologische Wegbereiter auf, die unter dem Deckmantel der Humanität und Nächstenliebe die Strippen ziehen und eine milliardenschwere Migrationslobby betreiben. Mit dem Argument der Demografie, wonach die Bevölkerung in Europa schrumpft, und mit dem fragwürdigen Hinweis auf unentbehrliches Wachstum soll die massive Zuwanderung in die EU-Staaten angereizt und zugleich den heimischen Bürgern verständlich gemacht werden, damit neue Arbeitsmärkte (mit Niedriglohncharakter) entstehen können.


 

 
 
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