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Warum so wenig Geld?
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Warum so wenig Geld?, 18.02.11

Von:
Nachfrager

Frage:
“Schön, die Phönizier haben das Geld erfunden. Aber warum so wenig?” Das fragte der am 7. Dezember 1801 in Wien geborene Dramatiker und Satiriker Johann Nepomuk Nestroy. Gibt es außer Schmunzeln wirklich keine Anworten?

Antwort:

Doch, sogar ganz aktuelle: Manche Finanzexperten und Politker finden auch, dass es mehr Geld geben sollte. So z.B. der Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson, Professor an der Harvard University. Er sagte auf dem Wirtschaftsforum in Davos, Europa solle wie die USA mit "quantitativer Geldlockerung" die Staatsschulden per Inflation entwerten. Und die US-Notenbank FED wie auch die EZB in Frankfurt handeln bereits so: Sie drucken viel frisches Geld und pumpen es in die Finanzmärkte. Von dort fließt es u.a. in die Aktien-, Immobilien- und Rohstoffmärkte. Die expansive Geldmengenpolitik wirkt also bereits kräftig auf die Preise. Formel: Mehr Geld = höhere Preise.

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Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung
"Noch nie stand Deutschland so einsam da wie unter Angela Merkel", schreibt Markus Vahlefeld in seinem im Mai 2017 erschienenen Essay. Die deutschen Leitmedien aber stehen an ihrer Seite und erklären zu Demokratiefeinden, die nicht dem "humanitären Imperativ" der Bundeskanzlerin folgen. Diese moralische Hochnäsigkeit bestimmt das neue deutsche Selbstwertgefühl, gepaart mit Heuchelei und Hybris. Deutschland sieht sich als das letzte aufrechte Land dieses Erdenrunds und isoliert sich zusehends von den nachbarlichen und westlichen Staaten. "Es gibt einige gute und sehr gute Texte über die geistig-moralische Wende, die von der Kanzlerin zum politischen Programm erhoben wurde. Dieser hier - ich meine das Buch von Markus Vahlefeld - ist der beste", schreibt Henryk M. Broder im Vorwort. So ist es.


 

 
 
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