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Lohnt sich eine Lebensversicherung als Altersvorsorge?
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Lohnt sich eine Lebensversicherung als Altersvorsorge?, 27.12.10

Von:
L. Apelt

Frage:
Ich bin 35 Jahre alt, verdiene gut, habe aber für später bisher nichts angespart. Ein Bekannter empfiehlt mir, eine Kapital-Lebensversicherung abzuschließen. Ich habe aber gelesen, dass der Garantiezins von 2,25% auf 1,75% gesenkt werden soll. Lohnt sich dann überhaupt noch eine Geldanlage bei einem Versicherer?

Antwort:

Den Garantiezins gibt es nur auf den Sparanteil der Versicherung, nicht auf den gesamten Beitrag. Vorher werden die Kosten für Provisionen, Verwaltung und den Todesfallschutz abgezogen. Wie hoch die Kosten sind und wieviel für die Kapitalanlage verbleibt, verraten die Versicherer nicht. Außerdem ist ungewiss, ob sie zukünftig noch überschüssige Renditen erwirtschaften, die am Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt werden könnten. Wahrscheinlicher ist, dass die Erträge nicht mehr reichen werden, um die Kosten abzudecken. Versicherte bekommen dann sogar weniger zurück als sie je eingezahlt haben. Hinzu kommt, dass die Anleger besonders dann viel Geld verlieren, wenn sie Versicherungsverträge vorzeitig kündigen. Fazit: Legen Sie Ihr Geld anders besser an und schließen Sie bei Bedarf für den Todesfallschutz eine Risiko-Lebens- versicherung ab. 

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Beuteland
Das Ökonomische ist immer auch politisch, weil Macht, Geld und Moral zusammen spielen. Bruno Bandulet, der einst über Adenauers Außenpolitik promovierte, zeichnet in seinem neuen Buch eindrucksvoll und ungewohnt eine Epoche deutscher Geschichte nach: Von der "Stunde Null" 1945 über die bis 1990 mühsam erkämpfte Selbstbestimmung und die mit der Einführung des Euro wieder verloren gegangene Souveränität Deutschlands. Wer die Finanz- und Zuwanderungskrise in Europa besser verstehen und einordnen will, sollte sich diese im Juli 2016 erschienene aufrüttelnde Abhandlung nicht entgehen lassen. Doch Vorsicht: Als Leser braucht man dafür starke Nerven und intakte Halsschlagadern.


 

 
 
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