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Was kann der Staat tun, um der Schuldenfalle zu entkommen?
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Was kann der Staat tun, um der Schuldenfalle zu entkommen?, 24.06.09

Von:
Worm

Frage:
Ihre aus meiner Sicht sehr realistischen Berichte über die wachsenden Staatsschulden machen mir große Sorgen. Was könnte der Staat denn tun, um nicht in die Schuldenfalle zu tappen?

Antwort:

Betrachten wir die Situation in Deutschland. Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, bis 2013 neue Schulden in Höhe von 310 Milliarden Euro aufzunehmen. Allein für 2010 schlägt eine Rekordverschuldung von 86 bis über 100 Milliarden Euro zu Buche. Laut Finanzminister Peer Steinbrück gibt es dazu keine Alternative. Die nächste Regierung stehe vor einer "finanzpolitischen Mammutaufgabe", meinte der SPD-Politiker im ZDF. "Eins ist deshalb schon jetzt klar: wie immer die Regierungskonstellation nach dem 27. September aussehen wird, ­ es wird erhebliche Verteilungskonflikte geben", sagte der Minister in der FAZ.

Hier die alternativen und kombinierbaren Handlungsmöglichkeiten von Bund, Ländern und Kommunen, um der Schuldenfalle zu entkommen:
1. Ausgaben senken --> unpopulär, Spielraum begrenzt.
2. Steuern erhöhen --> unpopulär, könnte die Bürger überfordern.
3. Frisches Geld drucken --> Inflation setzt Mitmachen der EZB voraus.
4. Letzter Weg ins Aus: Insolvenz anmelden --> Staatsbankrott.

Ein Staatsbankrott tritt ein, wenn niemand auf der Welt mehr bereit ist, einem Staat frisches Geld zu leihen. Bei der Staatspleite verlieren alle, die dem betreffenden Staat Geld geliehen haben. Umgekehrt gewinnt der Staat in dem Maße, wie er durch die Insolvenz seine Schulden los wird. Als haftende Staatsbürger zählen wir also theoretisch und auf den ersten Blick zu den Gewinnern, wenn der Staat die "Reset-Taste" drückt und das Spiel von vorne beginnt. Wie dann aber die Karten gemischt und von einem "Insolvenzverwalter" neu verteilt werden, weiß niemand. Siehe hierzu auch --> Glickenhaus im WDR: Staatsanleihen sind eine Falle

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Die geheime Migrationsagenda
Es gibt einen von langer Hand gesteuerten Migrationsplan, behauptet Friederike Beck in ihrem im August 2016 erschienen Buch „Die geheime Migrationsagenda“. Europa soll ein Migrations- und Einwanderungskontinent werden. Nationale Grenzen und Kompetenzen sollen komplett verschwinden, zu Gunsten supranationaler Macht. Akribisch und höchst informativ, bisweilen etwas kantig, fügt die Autorin Beleg an Beleg, um die zumeist im Dunkeln zusammenwirkenden weltweiten Netzwerke offen zu legen. Name für Name führt sie Antreiber und ideologische Wegbereiter auf, die unter dem Deckmantel der Humanität und Nächstenliebe die Strippen ziehen und eine milliardenschwere Migrationslobby betreiben. Mit dem Argument der Demografie, wonach die Bevölkerung in Europa schrumpft, und mit dem fragwürdigen Hinweis auf unentbehrliches Wachstum soll die massive Zuwanderung in die EU-Staaten angereizt und zugleich den heimischen Bürgern verständlich gemacht werden, damit neue Arbeitsmärkte (mit Niedriglohncharakter) entstehen können.


 

 
 
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