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Bekommen wir eine Inflation?
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Bekommen wir eine Inflation?, 05.03.09

Von:
Willmann

Frage:
Täglich lese ich in der Zeitung, dass Experten vor einer Inflation warnen. Die Staaten würden ihre extrem hohe Verschuldung durch neu gedrucktes Geld finanzieren. Hohe Preissteigerungen und massive Geldentwertung seien unausweichlich. Was meinen Sie?

Antwort:

Die Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen. In den USA pumpt die Notenbank FED sehr viel Geld in den Markt, das keinen realen Gegenwert hat. Preiserhöhungen scheinen dort unvermeidlich. In Europa, genauer im Euro-Gebiet, liegt der Fall anders: Die Europäische Zentralbank EZB ist von den EU-Ländern als unabhängige Institution installiert worden. Ihre Hauptaufgabe ist (nach dem Vorbild der Deutschen Bundesbank), die Währung stabil zu halten. Das heißt, die Geldmenge so zu steuern, dass keine nennenswerte Inflation entstehen kann. Wenn sich die EZB daran streng hält, sollten wir uns keine großen Sorgen machen. Wenn aber die Finanzminister der EU-Länder die EZB zu Handlungen zwingen, die rechtlich zwar nicht erlaubt aber faktisch denkbar sind, müssen wir das Vertrauen in den Euro aufgeben.

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Die geheime Migrationsagenda
Es gibt einen von langer Hand gesteuerten Migrationsplan, behauptet Friederike Beck in ihrem im August 2016 erschienen Buch „Die geheime Migrationsagenda“. Europa soll ein Migrations- und Einwanderungskontinent werden. Nationale Grenzen und Kompetenzen sollen komplett verschwinden, zu Gunsten supranationaler Macht. Akribisch und höchst informativ, bisweilen etwas kantig, fügt die Autorin Beleg an Beleg, um die zumeist im Dunkeln zusammenwirkenden weltweiten Netzwerke offen zu legen. Name für Name führt sie Antreiber und ideologische Wegbereiter auf, die unter dem Deckmantel der Humanität und Nächstenliebe die Strippen ziehen und eine milliardenschwere Migrationslobby betreiben. Mit dem Argument der Demografie, wonach die Bevölkerung in Europa schrumpft, und mit dem fragwürdigen Hinweis auf unentbehrliches Wachstum soll die massive Zuwanderung in die EU-Staaten angereizt und zugleich den heimischen Bürgern verständlich gemacht werden, damit neue Arbeitsmärkte (mit Niedriglohncharakter) entstehen können.


 

 
 
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